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Die Auflösung!

Ich freu mich, dass doch noch einige regelmäßig hier reinschauen, oder durch Zufall den neuesten Eintrag entdeckt haben! Und ich freu mich über die netten Kommentare und Tips!
Das Rätsel war doch schwieriger als ich dachte. Hier kommt das große Foto:

Ich geb’s ja zu, der Vordergrund ist sehr unscharf und wahrscheinlich ist es immer noch nur zu erkennen wenn man weiß was es ist. Drum frag‘ ich einfach nicht weiter nach sondern löse auf: Das ist Ringelminze Nummer 5 – meine fünfte Ringelminzseife. In Anlehnung an die Fettmischungen und Duftmischungen und an die Farben der letzten vier Ringelminzen mit kleinen Abwandlungen – wie üblich halt. Topfmarmoriert und – das ist neu – in eine große Trayform ( für Interessierte: Handmade Tray groß ) gegossen. Mehr als 2,5kg Seife und „nur“ 16 Stücke – da hat man richtig was in der Hand!

Es ist also tatsächlich mal wieder Seife (die erste seit Juni – von der die Fotos hier immer noch fehlen …)! Aber weder mit Sodaasche noch mit Matschepampe …
Aber ich bin ja nicht so: Helge und Siggi bekommen je ein Stück Ringelminze wenn sie fertig ausgereift ist. Ich verspreche jetzt nicht, dass es auch ein schönes Foto der fertig geschnittenen und abgekanteten Seifenstücke gibt … aber ich werd’s versuchen.

Bis neulich!

Was das wohl ist …

… weiß es jemand?
Liest hier überhaupt noch jemand mit? 😉 Eigentlich hätte ja jeder der nach wieder mal 6 Wochen Schweigen hier noch reinschaut einen Preis verdient … aber wir wollen mal kleiner anfangen:
Derjenigen, der als erster einen Kommentar mit der richtigen Lösung schreibt bekommt einen kleinen Preis.

… die Auflösung gibt’s dann spätestens in 6 Wochen 😉

Fremdgewerkelt

… in das Wort habe ich mich mal bei Filzela bzw. jetzt o!ela verliebt. Und jetzt passt es mal wieder: Ich habe fremdgewerkelt und zwar in der Form von Ton und beim Verarbeiten absolut unscheinbarer Glasurfarbe, die die Keramikrohlinge im Brennofen wie durch Zauberhand in wunderschöne Seifenschalen verwandelte.

Und was fehlt noch? Genau! Eine Seifenschale in GRÜN!

Schöne handgemachte Keramik fand ich schon lange faszinierend, aber bisher bot sich noch nie die Gelegenheit das mal selbst auszuprobieren. Zumal ich ja mit meinen anderen Werkeleien auch immer genug zu tun habe. Aber während meiner Zeit in Berlin hatte ich sonst nichts zu werkeln und bin dann zufällig auf diese Keramikwerkstatt gestossen. Ich hatte Glück und konnte direkt eine Schnupperstunde machen. Was dabei herausgekommen ist seht ihr oben.
Auch wenn ich jetzt erstmal wieder keine Gelegenheit zum Töpfern habe: Es hat großen Spaß gemacht und ich finde es immer wieder toll was ganz anderes auszuprobieren! Dadurch erfährt man erst so richtig, wie viel Arbeit, Mühe und Geduld in anderen Werken bzw. Handwerkstechniken steckt.

Seifenetiketten

So viele Seifen habe ich ja in letzter Zeit nicht gesiedet. Ok für Nicht-Seifensieder mag es vielleicht anders erscheinen, aber für Siederverhältnisse doch eher wenige: 10 Seifen innerhalb von 6 Monaten. Und endlich habe ich mir mal viel Zeit genommen um Etiketten für die Schätzchen zu gestalten und auszudrucken. Dabei fiel mir auf, dass auch zwei Seifen aus dem letzten Jahr noch etikettenlos waren – jetzt nicht mehr!

Einige bisher namenlose Exemplare wurden bei der Gelegenheit grade noch „getauft“: Gold Marie und Myro (huch … noch gar kein Foto online), Sesamsalabim, Eden und die graue Maus und die „Kalte Dusche“ eine Salzseife mit frischer Minze und einer ordentlichen Portion Minzöl – supererfrischend und damit eine ideale Sommerseife. Besonders fotogon ist sie nicht, deshalb gibt es ein Foto ihrer schöneren „Schwester“ der Lavendelsalzseife, die dafür einen langweiligeren Namen hat …

Knopf am Kopf ;-)

Mit dem Nähen kam bei mir auch unweigerlich das Interesse und die Begeisterung für schöne Knöpfe. Da gibt es ja mitunter richtige kleine Kunstwerke!
Die kleinen, unregelmäßigen, alten Perlmuttknöpfe haben mir so gut gefallen, dass ich sie irgendwie „sichtbar“ tragen wollte. Ich nahm also langweilige Haarklammern, 3 kleine Knöpfe, passendes Nähgarn und wenige Minuten Zeit und fertig war mein neuer Haarschmuck.
Das Fotografieren der Klämmerchen hat länger gedauert als das Basteln selbst – ehrlich!

Mal was anderes

Ja, mich gibt es noch 😉 und ich habe in letzter Zeit auch ein paar Seifen gesiedet, aber dazu später!

Zuerst möchte ich mich mal outen, und zwar als leidenschaftliche Flohmarktgängerin. Auf einem der letzten Flohmärkte habe ich dieses wunderbare Schnäppchen gemacht: eine Handnähmaschine! Mit Originalkarton und Anleitung für nur einen Euro.

Nähmaschine Nähmaschine

Ich würde ja manchmal gern das ein oder andere Nähen, aber meistens scheitert es an meiner Unlust die „große“ (also normale) Nähmaschine auszupacken und damit zu arbeiten. So nähe ich dann doch lieber von Hand, was mir dann auch großen Spaß macht, aber nur für kleinere Teile wirklich praktikabel ist, da es natürlich viel länger dauert – klar.
Mein letztes von-Hand-Nähwerk war übrigens ein kleines Täschchen für das weltmeisterliche Wichteln in der Tauschecke. Hier zu sehen mit ein paar Seifen und Filzkleinigkeiten für Petrus, mein Wichtelkind.

Nähmaschine

Der Vollständigkeit halber zeige ich auch noch den Rest des Wichtelpäckchens: Ein paar Papierbasteleien: Grußkarten, Geschenkanhänger und Notizbüchlein.

Nähmaschine

Um nochmal auf meinen neuen Nähhelfer zurückzukommen: Bisher habe ich noch nichts mit seiner Hilfe genäht, das kommt aber sicher bald und wird hier gezeigt (wenn es denn einigermaßen herzeigbar ist 😎 ).

Flower Power Stricknadel

Neue Stricknadeln braucht das Land! Z.B. solche Flower-Power-Nadeln aus Buchenholz mit Filzblumen am Ende, damit keine Masche runter rutscht. Damit macht das Stricken gleich doppelt Spaß 🙂

Die Nadeln selbst sind aus einem Buche-Rundstab gemacht, wie man ihn im Baumarkt in der Holz- oder Bastelabteilung in verschiedenen Dicken und meist in 1 Meter Länge bekommt. Mit einer einfachen Säge auf die passende Länge zuschneiden, vom 8mm dicken Stab hab ich für die Stricknadeln auf dem Foto 2 mal circa 34cm abgesägt. Dann habe ich die beiden Spitzen zuerst mit groben Schleifpapier in Form gebracht, und anschließend mit feinem Schleifpapier glatt poliert. Damit die Nadel auch überall ganz glatt ist, und später kein Garn hängen bleibt habe ich auch den Schaft nachpoliert, die Nadeln feucht abgerieben, damit sich feine Holzfasern aufstellen, nochmal schleifen usw. bis aus dem Rundholz-Stab eine feine glatte Stricknadel geworden ist!

Jetzt fehlt nur noch der „Abschluß“: In meiner „Bastelkiste“ hab ich noch ein paar gelbe Filzblümchen gefunden (nicht selbstgeilzt 😉 ), zwei schwarze Reißzwecken – et voilà: Fertig sind die Flower-Power-Stricknadeln!

Extrakte

habe ich im Sommer wieder angesetzt. Neben dem schon fast obligatorischen Ringelblumen- und Johanniskrautöl auch ein paar Extrakte in Alkohol. Eine schöne Anleitung und viele Ideen dazu gibt es hier. Außer dem Johanniskrautextrakt auf dem Foto (warum hab ich eigentlich nicht mehr Fotos gemacht?!) gab es dieses Jahr noch Gurken-, Kamillen- und Ringelblumenextrakt.
Verwendet werden die Wässerchen in Cremes, Salben etc.

Johanniskrautextrakt