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Was wäre der Frühling ohne Flieder?

Nur halb so schön, oder?

 

Und  ein Seifenvorrat ohne Fliederseife? Ist eindeutig unvollständig! Dieses Manko habe ich endlich wieder ausgeglichen. Wobei mein Seifenvorrat aus Seifensiedersicht immer noch leicht unvollständig ist: Die Fenchelseife geht zur Neige, Lavendelseife fehlt, eine schneeweiße pure Salzseife wäre auch nochmal schön und die obligatorische  reine Olivenölseife sollte man eigentlich auch immer auf Vorrat haben …

Aber hier ist erstmal meine Fliederfee:

Und ich freu mich, dass ich im März ans Sieden gedacht habe, denn jetzt ist sie schon ausgereift und kann benutzt werden!

Lieblingsfarbe – diesmal unbeabsichtigt

Die erste Seife in diesem Jahr ist ein fast ganz klassisches Viertelrezept:

  • 25% Kokosfett
  • 25% Palmfett
  • 25% Olivenöl
  • 25% Erdnußöl

Eigentlich sollte die Seife blau werden, aber ich schätze ich war viel zu sparsam mit dem Pigment Ultramarinblau. Durch die Mischung mit den Fetten ist es immerhin ein schönes Grün geworden, und gegen meine Lieblingsfarbe kann ich ja nix einzuwenden haben! 😉

Beduftet mit einer frisch-herben Mischung aus Parfümölen und ansonsten ganz unspektakulär und nicht marmoriert, da ich die neuen Kudos-Stempel für den Shop ausprobieren wollte. Das hier sind  meine derzeitigen Lieblingsmotive:

 

Und dann ist gleich noch eine zweite Seife entstanden: Blumig und frühlingshaft! Aber dazu ein andermal mehr!

Gläserne Seifenschale

Futsch ist mein letzter Eintrag zu meiner neuen zweckentfremdeten bzw. recycelten Seifenschale … irgendein Spaßvogel hat sich wohl in meinen Blog gehackt und den Eintrag gelöscht. 🙁

 

Aber davon lasse ich mir nicht die Laune verderben, die Bilder sind noch da! Deshalb ohne viele Worte eine kleine Vorher-Nachher-Show:

So habe ich sie auf einem Flohmarkt im letzten Jahr gefunden:

vorher

Und so sieht ihr neues Wirkungsfeld in meinem Badezimmer aus:

nachher

Arbeitstitel Vetiver-Seife

Meine neueste Seife ist eine Soleseife. In der Duftmischung befindet sich ein großer Anteil an ätherischem Vetiveröl, deshalb erstmal dieser Arbeitstitel. Ein klein wenig geärgert hat mich die seife schon, denn in den Formen bildete sich um die Seifenstücke herum eine salzig-laugige Flüssigkeit, ich musste die Seifen nach dem Ausformen erstmal trockenlegen. So ganz klappte das bei den zum Teil vielen kleinen Vertiefungen nicht, so dass an diesen Stellen nun Salzkristalle die Seife zieren.

Mein Versuch, beim Arabesque-Tray, der hier zu sehen ist genauso vorzugehen wie beim Bubbles-Tray letztens ist leider nicht so gut gelungen. Diesmal habe ich nicht lange genug gewartet bis die weiße Masse in den Vertiefungen fest wurde.

Aber erstmal ein kleiner Blick ins Trockenregal:

Und zum Schluss, damit ihr nicht den Eindruck bekommt ich wäre total gefrustet von meiner Seife 😉

Die Farbe gefällt mir gut: Rosa Tonerde kombiniert mit sehr hellen und allenfalls leicht gelblichen Ölen (kein Olivenöl diesmal). Und die Duftmischung mag ich auch, aber das ist kein Wunder, denn da ist neben Vetiver auch ne Menge ätherisches Fenchelöl – eines meiner liebsten ÄÖs – drin:

22g ÄÖ Vetiver
16g ÄÖ Fenchel
4g ÄÖ Elemi
4g ÄÖ Blutorange
4g ÄÖ Palmarosa
3g ÄÖ Lavendel
2g ÄÖ Coriander

Ein Hauch von rosa ist noch da.

Aber nur ein Hauch. Den Namen „Rosa Schweinchen“ hat sie sich damit nun nicht verdient. Obwohl der zu den Inhaltsstoffen schon passen würde …

Verseift habe ich Kokosfett, Erdnussöl, Schweineschmalz, Rapsöl, Palmfett und Sesamöl und beduftet diesmal ganz ohne wilde Mischung sondern einfach nur mit einem Parfümöl, das so ähnlich wie die weltbekannte Creme in der blauen Dose riecht.

Neben dieser Trayform konnte ich noch ein paar Einzelformen füllen bevor der Seifenleim zu dick wurde. Ich wusste ja, dass das Parfümöl nicht einfach zu handhaben ist, so habe ich gleich viel Wasser dazugegeben und den Leim ganz ordentlich in die Formen bekommen, nur ein paar kleine Luftbläschen sind zu sehen.

Ich hatte das große Vergnügen neue Silikonformen für den Shop zu testen. Leider auch hier wieder einige Luftbläschen. Aber die Form ist soooo schön, da machen mir auch die wenigen kleinen Löcher nichts aus.

Und nicht nur die Motive, auch das Ausformen ist einfach ein Traum, auch bei extrem weichen Seifen die in anderen Formen hartnäckig festhängen. Nein, nicht diese hier, die ging mit Einsatz des Gefrierfaches ganz gut raus, aber die hier schon erwähnte erste Seife des Jahres hing hartnäckig fest – trotz einfrieren – nur aus dieser rosigen Herzform ließ sie sich spielend leicht ausformen.

 

Zwei mal „na ja“ …

Erstmal: Sieden in der Seifenküche ist toll! Und die Brombeeren haben sich nicht in meiner Küche verteilt – wobei das bei unserer Farbgebung in der Küche vielleicht gar nicht das ganz große Fiasko gewesen wäre. 😉

 

Aber: Der herrlich weiße Seifenleim verfärbte sich nach Zugabe des PÖ rosa!!! Und in der Zwischenzeit nimmt der Brombeersirup mehr und mehr geleeartige Konsistenz an!!!

Doch es besteht noch Hoffnung: Die Seife hellt sich vielleicht noch etwas auf beim Trocknen und Reifen und bisher lässt sich der Sirup durch vorheriges Schütteln auch wieder aus der Flasche rausbewegen.

 

(Und jetzt erst auf dem Foto fällt mir auf, dass die letzte Zeile bei der Inhaltsangabe bei einigen Etiketten abgeschnitten ist … och mensch … das ist wohl nicht mein Tag heute.)

 

Neuigkeiten …

aus der Küche aus den Küchen:

Aus meiner Küche habe ich die Seife verbannt. Natürlich nicht Seife an sich – am Spülbecken muss natürlich immer ein Stück Küchenseife hängen – und natürlich habe ich das Seife Sieden nicht aufgegeben! Aber letzteres findet da nicht mehr statt.
Ich habe mir eine kleine separate Seifenküche eingerichtet, die morgen eingeweiht wird. Für die erste Seife stehen Schweineschmalz, Kokosfett und Sesamöl bereit, dazu kommt dann vermutlich noch ein helles raffiniertes Rapsöl und der Einweihungsseife in schneeweiß oder vielleicht auch zweifarbig steht nichts mehr entgegen.
Nur der Duft fehlt noch … seit ich gestern Nicoles Rosmarinseife entdeckt habe schwebt mir ein puristischer klarer Duft vor. Aber ob ich das schaffen würde nur ein ätherisches Öl zu benutzen, ganz ohne Duftmischerei? Ich werde morgen berichten 😉

Derweil entsteht in meiner Küche der totale farbliche Kontrast zur geplanten Seife aus diesen schwarzen Schönheiten:

Endlich wieder: Seife!

Erinnert sich noch jemand, dass ich mal Seife gesiedet hab? Ja, ich tue es immer noch ;-): Mittlerweile ist die zweite Seife für dieses Jahr entstanden. Die erste zeige ich später mal, denn sie hängt zum Teil noch in den Formen fest (viel Olivenöl und Wasser …) und zum Teil handelt es sich um ein kleines Geheimprojekt, das erstmal noch unter Verschluss bleiben muss. Dabei hat die Nummer 1 aus 2011 schon einen Namen, während das zweite Werk noch namenlos ist. Vielleicht hat ja jemand eine Idee für mich?

Eine Premiere bei dieser Seife ist: Sie wird doppelt gebloggt.

Aber jetzt erstmal das Wichtigste: FOTOS!

Ein Detail des noch nicht zerschnittenen Bubble-Trays:
Bubbles

Und dann nochmal im Detail die verrückten Vögel:

Ich habe mal wieder einen Duft selbst gemischt, diesmal mit tatkräftiger Unterstützung des Herrn an meiner Seite. Der Duft ist frisch aber kräftig mit einem starken zitrussigen Fundament. Vom Duftcharakter her würde man wohl sagen ein Herrensommerduft, aber ich finde der geht immer und ganz sicher auch für die Damen der Schöpfung – zumindest für die, die kräftige und ein wenig herbe Düfte lieben.

Die Mischung besteht rein aus ätherischen Ölen:
15g Wacholder
13g Mandarine
8g Petit Grain
5g Fichte
2g Lemongras
knapp 1g Dill

Dafür ist die Fettzusammenstellung diesmal klassisch – um nicht zu sagen unspektakulär: Palm, Kokos, Olive und Raps.

Wenn die Küche zur Seifenküche wird …

dann macht es natürlich am meisten Spaß wenn nicht alle Zutaten und Gerätschaften gleich wieder weggeräumt werden müssen nachdem ja eben erst alles präpariert wurde. Deshalb war gestern Seifentag und ich habe nach der ersten Seife gleich weiter gesiedet. Die gute alte Spülmaschine lief quasi im Dauerlauf um alle Gerätschaften schnell wieder von halbverseiften Seifenresten zu befreien damit es weitergehen konnte.
Zuerst war eine Ringelblumenseife mit Einlegern dran, danach ein Luxusstückchen aus Avocadoöl, Babassu und Shea, dann kam eine Salzseife in drei Varianten dran und zu guter letzt eine würdige Nachfolgerin für die Terra Rossa.
Und heute überlege ich schon mit welcher Seife es weitergehen könnte: Kaffeeseife? Lavendel? Eine Neuauflage der Fruchtwucht? Salzseife mit Babassuöl?

Und was lese ich da grade bei Seabiscuit? Dort ist der Seifenvirus schon vor ein paar Tagen ausgebrochen! Bei mir war die Inkubationszeit etwas länger, aber keine Frage: ich habe mich wohl auch bei dem erwähnten Treffen neu infiziert.

Ringelminze VI

Nachdem ich letztens schon mit der mickrigen Ringelblumenernte dieses Jahr gehadert hatte und mich dann dazu entschieden habe ganz schnell eine Ringelminzeseife zu sieden bevor es zu spät ist und gar keine mehr da sind blühen sie nun als gäbe es kein Morgen. Tja was tun? Soll ich direkt eine zweite Ladung Ringelminzeseife sieden, wo die Gelegenheit so günstig ist und die Seife hier so beliebt? Also Nummer sieben direkt im Anschluss? Oder eine reine Ringelblumenseife? Oder beides?
Dabei sind noch „Reste“ der Ringelminze VI da die in einer ganz anderen Seife verarbeiten werden wollen.

Aber erstmal zeige ich euch ein Foto der Nummer sechs – etwas grüner als die Vorgänger, aber ebenfalls wieder im Topf marmoriert und ähnlich beduftet: