Archiv für August 2006

Tauschen mit Spinnchen

… ist toll!

Heute kam ein wunderschöner handgemachter Miniaturanhänger mit der Post. Zu sehen ist er (der zweite von rechts) hier. Spinnchen bekommt dafür von mir Badepulver, das schon eingepackt ist und bald losgeschickt wird.
Leider habe ich vergessen ein Foto zu machen, aber es sieht so ähnlich aus wie dieses hier. Und heute ist eh kein tolles Foto-Wetter …. puuuh ist das dunkel hier :-/ Ob der verregnete Sommer jetzt direkt in den Herbst übergeht?

Aber zurück zum Thema: Getauscht haben wir natürlich in der Tauschecke.

Weihnachtsbäumchen leicht gemacht

Weil Mau nachgefragt hat möchte ich mal kurz erklären, wie ich meine Weihnachtsbäumchen genäht habe.

1. Bäumchenstoff falten, die rechte Seite liegt innen. Den Stoff zusammenstecken, damit nichts verrutscht.

2. Ein Kreissegment darauf markieren.* Ich weiß nicht mehr welches Winkelmaß meine Segmente hatten, aber ich denke mal, dass es so ca. 40° gewesen sind. Das ergäbe dann (auseinandergefaltet) ein Kreissegment von 80°. Man kann das relativ beliebig variieren, ich hatte auch verschieden große Segmente und verschiedene Winkel, gut zu sehen auf diesem Foto an dem zweiten Baum von rechts.
Wichtig ist, dass man kein Dreieck, sondern ein Kreissegment markiert und ausschneidet. Von der Spitze bis zum Rand muss immer die gleiche Länge sein. Die untere Kante ist nicht gerade, sondern gerundet. Siehe Skizze.

3. An der offenen Seite zusammennähen. Siehe gestrichelte Linie.

4. Am unteren nun noch offenen Rand kann man nun den Umfang des Bäumchens abmessen und anhand dessen den Durchmesser für den Bodenkreis ausrechnen: Durchmesser=Umfang/pi. pi ist ca. 3,14159.

5. Einen Kreis eines anderen Stoffes in der ausgerechneten Größe plus Nahtzugabe ausschneiden und zu 3/4 drannähen an das Bäumchen. Auf rechts drehen. Ausstopfen.

6. Für stabilen Stand habe ich ein kleines Stoffsäckchen mit Dekosteinchen nach der Füllwatte, also ganz unten ins Bäumchen reingelegt.

7. Zunähen und auf Weihnachten freuen! 🙂

*Man kann den Stoff natürlich auch in nicht-zusammengefaltetem Zustand zurechtschneiden, aber man muss ihn ja zum Zusammennähen eh falten, und mir fiel es so auch leichter die Proportionen des Bäumchens abzuschätzen.

Weihnachten kommt bestimmt!

Kürzlich habe ich von meiner Aussöhnung mit meiner Nähmaschine berichtet und meinen Lesern schon einige Fotos meiner Ergebnisse angedroht. Hier sind sie:


(Anklicken zum Vergrößern)

Die stilisierten Nadelbäumchen sind eigentlich als Weihnachtsdeko gedacht und passen wohl nicht so ganz zur momentanen Jahreszeit. Aber was soll’s! Das Wetter passt auch nicht zur Jahreszeit und Weihnachten wird es auch dieses Jahr wieder geben (siehe Überschrift). Und bis dahin gefallen mir die vier Bäumchen auch so als Deko sehr gut!
Die Idee stammt nicht von mir. Ich habe vor einiger Zeit – irgendwann zwischen Weihnachten und jetzt – ein Foto von solchen Bäumchen in verschiedenen Grüntönen als Weihnachtsdeko im Netz entdeckt, und mir gleich gedacht, dass die sicher einfach zu nähen sind (und das sind sie auch).
Dann habe ich vor einigen Wochen in meinem Lieblings-Secondhand-Laden (der mittlerweile leider, leider schließen musste) ein kleines Reststückchen idealen grünen „Baum-Stoff“ gefunden, und jetzt stehen sie da, die Bäumchen. Leider hat der Stoff nur für die vier gereicht. Irgendwo muss ich noch einen etwas heller grünen Stoff haben, der weniger strukturiert ist, sondern recht glatt, aber vielleicht entsteht ja noch das ein oder andere hellere Nadelbäumchen. Ich denke die Farbe würde gut passen.

Hafer, Milch und Honig

… fast schon ein Seifenklassiker 😉 Und auch noch ein Nachtrag aus dem Juli.

255g Rapsöl
245g Kakaobutter
222g Palmkernöl
205g Palmöl
100g Sojaöl
56g Rizinusöl
49g Macadamianußöl
24g Bienenwachs gelb
23g Lanolin
20g Arganöl, geröstet

Ziegenmilch
Honig
Haferflocken

Einen Teil (die hellere Seife ) habe ich unbeduftet gelassen. Den Rest habe ich mit HMH und Honey Milk beduftet und versucht mit Cosnaderms Sahne-Karamell, das ja bekanntlich dunkelbraun wird, zu marmorieren, aber das ist nicht sooo gut gelungen. Es ist auch verdammt schwierig, wenn zum Zeitpunkt des Marmorierens noch alles die gleiche Farbe hat. 😉 Das muss ich unbedingt nochmal üben! Vielleicht mit dem PÖ Frank ’n Myrrh, das ich neulich bekommen habe. Das soll auch braun werden … riecht aber unglaublich gut!

Grünes Seifenwunder

Genau das habe ich mit dieser Konfettiseife erlebt.

Eigentlich sollte sie ja cremefarben werden, deshalb habe ich die Seifenmasse mit weißer Tonerde und Titandioxid eingefärbt. Doch beim Aufschneiden erlebete ich mein grünes Wunder: Ein strahlendes hellgrün! Daran Schuld waren wohl das grüne Avocadoöl und ein Stück pürierte Gurke. Die Farbe kommt also nicht von ungefähr, aber doch etwas überraschend. Leider bleicht sie aber mit der Zeit aus, wie schade!

Beduftet mit PÖ Pineapple Cilantro und Honeydew Melon. Dazu noch eine ganze Menge bunte Seifenschnipsel, so dass die Seife jetzt etwas undefinierbar aber sehr angenehm seifig-frisch und leicht fruchtig riecht.

22% Rapsöl
22% Palmfett
18% Kokosfett
14% Avocadoöl
11% Shea
7% Kakaobutter
6% Rizinus
Zucker
Alles in allem eine superschön und reichlich schäumende Seife, die trotz „nur“ 7% Überfettung angenehm pflegend ist.

Aus der gleichen Masse entstand eine (auch noch namenlose – Vorschläge sind sehr willkommen!) „Männerseife“:

Duftmischung:
5g PÖ Cool water
5g Zedernholzöl
4g Hoöl
3g PÖ Marine Aktiv
2g PÖ Osmanthus

Aktualisierung

Ich habe die Zusammenfassung des 1-Öl-Seifentests nochmal aktualisiert. Zu sehen ist das ganze hier. Weitere Infos und bald auch ein neues 1-Öl-Seifenprojekt gibt es im Naturseife-Forum.

Salzseife

Salzseife besteht aus viel mehr Salz als Seife und sorgt dadurch für ein tolles Hautgefühl! Da die letzten beiden Portionen sich schon dem Ende zuneigen bzw. mittlerweile schon aufgebraucht sind musste ich nachsieden. Zudem schäumt Salzseife an sich nicht so gut, das soll sich durch längere Lagerung bessern, deshalb habe ich diesmal gleich 4kg gesiedet – das sollte eine gewisse Zeit lang vorhalten!

1000g Kokosfett
50g Rizinusöl
100g Zucker
3000g Salz (grobes und feines Speisesalz)

Damit es nicht zu langweilig wird sind es 3 verschiedene Duftrichtungen geworden:
1. unbeduftet … und so schön weiß!
2. Geranium-Fichte
3. Teebaum-Orange-Lavendel

Einfach und gut

Gutes kann manchmal so einfach sein!
Z.B. eine Seife aus 70% Olivenöl und 30% Kokosfett.
Ok, es ist auch noch etwas mehr drin: Seide, Salz und ätherische Öle. Noch dazu habe ich nicht einfach nur Olivenöl genommen, sondern verschiedene Ölauszüge (Geürze, Salbei, Ringelblume und Johanniskraut) gemischt. Aber trotzdem bin ich von dieser einfachen Mischung schon jetzt nach 4 Wochen begeistert! Die Seife schäumt cremig und reichhaltig – was will man mehr? Achja, genau Duft! Der besteht in diesem Fall aus ätherischen Ölen:

15g Petit Grain
4g Lavandin
4g Elemi
1g Melisse indikum
1g Basilikum

Und eigentlich bräuchte die Seife auch noch einen Namen … leider fehlt mir da noch die zündende Idee.

Fazit: Eine super Mischung! Warum habe ich die noch nicht früher ausprobiert?

Nachtrag: Die seife hat jetzt einen Namen: Olissa

Neue Kategorie: Nähen

Die kleine Handnähmaschine aus meinem vorletzten Eintrag hatte in den letzten Tagen schon große Auswirkungen. Ich habe zwar nur ein paar Stiche mit ihr genäht …. aber: Ich habe ihre große Schwester mal wieder hervorgeholt. Anlass war eigentlich, dass ich was ausbessern musste, aber dabei ist es nicht geblieben.
Gleich werde ich mich wieder dransitzen und dann hoffentlich bald schon Ergebnisse zeigen können in der schonmal eingerichteten Kategorie.

Waldemar und Konsorten

Auf Grund der Hitze und mangelnder Schreiblust im Juli hole ich nun mal die Fotos und Beschreibungen meiner Juli-Seifen nach:

Darf ich vorstellen: Waldemar die frische Waldseife.

Bei dieser Seife habe ich mich an einer waldig-holzigen Duftmsichung versucht. Sie ist mir auch einigermaßen gelungen denke ich, aber richtiger Wald-Duft ist natürlich viel besser!
Gefärbt mit Dragocolor Blaupaste und grüner Tonerde.

Eine orangefarbene Orangenblütenseife (wie einfallsreich 😉 die letzte Orangenblütenseife war auch schon orange ).

Leider ist sie mir so ruckzuck angedickt, dass ich einen Teil der Seife nochmal einschmelzen musste. Bei dieser Gelegenheit habe ich dann noch etwas Birnen-Parfümöl dazugegeben. Die entstandene Mischung gefällt mir auch ganz gut, obwohl ich den Orangenblütenduft pur immer noch viel lieber mag. Merke: Beim nächsten Mal wieder ganz kalt arbeiten, sonst macht es keinen Spaß!