Archiv für April 2007

Das Papierschöpfen entdeckt

Ich habe es ja schon angedeutet: Ich habe Papier geschöpft! Und das ist so einfach! Und es gibt tausend Möglichkeiten! Kurzum: Ich bin begeistert!

Aber mal von vorne: Nachdem ich ja diese Anleitung gefunden hatte schien mir das ganze doch recht unkompliziert, und ich war schon fest entschlossen es auszuprobieren. Mir fehlte nur noch ein Schöpfrahmen. Fliegengitter aus richtigem Draht konnte ich zuerst mal keines finden … also wurde das Projekt aufgeschoben. Und dann bekam ich letzte Woche zwei Bücher zum Thema Papierschöpfen. Eines davon von Ingrid Ute Ehlers „Papierschöpfen für Einsteiger“, was ich sehr empfehlen kann. Die Autorin stellt auch alternative Schöpfrahmen vor, unter anderem ein Spritzschutzsieb, das man zum Braten nimmt. Das war schnell organisiert, und ich habe die ersten runden Papiere geschöpft.

In rosa und grün. Komplett aus „Altpapier“, also Papier, das mindestens schonmal einseitig bedruckt war. Gefärbt habe ich auch mit Recyclingpapier. Im rosaroten Papier sind noch ein paar gelbe Blütenblätter drin und im grünen sind zusätzlich noch Teekräuter und Orangenschalen drin.

Gestern habe ich mir dann auch endlich Schöpfrahmen gebaut. Wirklich nicht schwer, wenn man die richtigen Utensilien dafür beisammen hat! Und heute Nachmittag gibt es dann auch erstmals rechteckiges Papier bei mir!

Neue Formen

Ich habe endlich neue Blockformen bekommen! Meine alte (ganz unten auf der Seite) machte mir schon lange keine Freude mehr! Das Beschichtungsmaterial war leider nicht laugenbeständig (das habe ich schon bei der ersten Seife gemerkt … ) und ich musste sie deshalb immer auslegen. Backpapier, Klarsichtfolie oder selbstklebende druchsichtige Bucheinbandfolie … damit war ich überhaupt nicht zufrieden. In letzter Zeit habe ich sie immer seltener benutzt

Aber jetzt kann ich wieder schöne Seifenblöcke giessen und nach Herzenslust marmorieren! Ohne Auslegefrust!

Die ersten beiden Werke sind schon entstanden. Fotos gibt es auch bald. Mit dem Schneiden hat es diesmal nämlich etwas länger gedauert, weil mir beide Seifen recht weich geraten sind. Bei der zweiten kein Wunder: Bei fast 50% Sesamöl, Ziegenmilch und demzufolge ohne Gelphase! Da habe ich bisher nur ein Probestückchen abgeschnitten. Die andere ist schon geschnitten. Die muss nur noch etwas trocknen und die Kanten beschnitten werden.
Und die nächste ist schon in Planung: mit Vetiver, Weizenbier und Tonerden.

Ich habe es getan …

Endlich wieder Seife!

Gestern habe ich seit langem – genauer gesagt seit über zwei Monaten – wieder mal gesiedet. Ich habe in letzter Zeit zwar Fotos gezeigt, aber die Seifen habe ich schon im Januar bzw. Februar gesiedet.

Am Wochenende habe ich dann neue Formen bekommen und die wollten natürlich umgehend ausprobiert und eingeweiht werden. Momentan sind die beiden Seifen (zwei neue Formen – da müssen natürlich auch zwei Seifen her 😉 ) noch in ihren Formen. Eine wird „Pünktchen und Anton“ heißen. Warum, das werdet ihr dann morgen sehen. Die andere hat noch keinen Namen, aber der fällt mir sicher noch beim ausformen ein.

Salzseifendreierlei

Diese drei Salzseifen sind von Dezember bis Februar entstanden. Ich habe mit Babassuöl, Kokosfett, Lanolin, Zucker und Rizinusöl experimentiert, und die Ergebnisse gefallen mir alle gut! Endlich schäumende Salzseife dank Lanolin!
Die Seifen im Einzelnen von vorne nach hinten:
Die blaue „Pfeffer und Salz“ mit Indigo gefärbt und beduftet mit einer ÄÖ-Mischung unter anderem mit Zedernholz, Eukalyptus und schwarzem Pfeffer.
Die rosafarbene ist mit Tonerde gefärbt und riecht nach Osmanthus.
Die beige-braune ist auch mit Tonerde gefärbt, eigentlich gelb-orange, aber die Parfümöle waren stärker. Die Duftmischung war ein Zufallsprodukt, aber absolut gelungen wie ich finde und gehört nun zu meinen Lieblingsdüften! Aber ob ich den Duft je wieder so hinbekommen werde? Ich habe zwar alles aufgeschrieben, aber das ein oder andere PÖ ist mir in der Zwischenzeit schon ausgegangen …

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Osterwichteln

Es wurde wieder gewichtelt im Tauschforum. Und ich durfte gestern ein Päckchen von Filzela öffnen. Und das alles kam zum Vorschein:

Eine wunderbare selbstgenähte Tasche mit Filzblume, eine Zackenschale, ein supersüßer Osterhase mit Möhre und Schal, eine gefilzte CD-Hülle, eine Haarspange und einige Leckereien. An dieser stelle nochmal vielen herzlichen Dank liebe Ela! Das war ein tolles Osterpäckchen!

Mein Päckchen ging an Hortensie. Leider habe ich vergessen vor dem Wegschicken ein Foto zu machen. Vielleicht gibt es ja bald eines bei Hortensie zu sehen.

Weitere Päckcheninhalte sind bei Jane, hier und hier bei Filzarella, bei Filzela, bei Mellispirelli und hier und hier bei Ostzicke zu sehen.

Nachtrag: Jetzt gibt es bei Hortensie ein Foto meines Wichtelpäckchens zu sehen. Bitte hier entlang.

Frohe Ostern!

Bei Spinnchen habe ich Fotos und eine Anleitung für Filzhühner gefunden. An dieser Stelle: Vielen Dank für die Anleitung!
Rechtzeitig vor Ostern habe ich dann noch eine ganze Hühnerschar genäht. Mangels Filz und weil ich es gerne bunt mag habe ich bunten Baumwollstoff benutzt. Genaugenommen sind es (natürlich unbenutzte) Geschirrtücher, die ich zerschnitten habe ;-). Die Augen sind aufgenäht, teilweise aus Filz, teilweise sind es Knöpfe. So sind die Hühner komplett waschbar.

Ich wünsche allen Lesern frohe Ostern!

Gefährlich …

Ich habe einen (mir) neuen Blog entdeckt: http://blog.elektromilch.de/ . Aber keine Angst: Auch wenn der Titel etwas ungewöhnlich klingt, alle die kein sehr ausgeprägtes das-muss-ich-unbedingt-auch-mal-ausprobieren-Gen haben, können unbedarft klicken und die schönen Werke bewundern. Diejenigen unter uns mit dieser Veranlagung sollten vorsichtig sein, und sich das zwei Mal überlegen, denn dort gibt es eine Anleitung zum Papierschöpfen
Und das sieht so einfach aus …