Archiv für Februar 2008

Weil’s so schön war noch einmal: Namenssuche

Nachdem ich dank Cornelia nun schon einen schönen Namen für meine dunkle Seife habe möchte ich Euch nochmal um Hilfe bitten. Auch diese Seife sucht einen Namen:

Inhaltsstoffe sind: verseiftes Kokosnußöl, Olivenöl, Rapsöl, Sesamöl, Shea Butter, Kakaobutter, Jojobaöl und Bienenwachs, Wasser, ätherische Öle, Titandioxid, Ultramarinviolett, Lumigreen und Grüne Tonerde

Beduftet ist die Seife mit einer Lieblingsmischung aus den ätherischen Ölen Patchouli, Lavendel und Minze. So eine ähnliche Mischung habe ich vor 2,5 Jahren schonmal benutzt . Und da diese Seife mittlerweile aufgebraucht ist war es mal wieder an der Zeit. Bei dieser Seife nun ist etwas mehr Patchouli drin, aber die Seife riecht dennoch frisch, nur mit einer deutlicheren Patchoulinote.

Wer mag sich daran versuchen? Der Namensgeber bekommt ein Stück der Seife. Ich freue mich auf eure Vorschläge!

Nachtrag: Die Seife heißt nun „Adam & Eva“. Danke an Nadine!

Marmorieren

Das Marmorien ist definitiv meine liebste Seifengestaltungstechnik. Einbettungen und Einleger mache ich hin und wieder auch, aber das bedarf doch immer ein bisschen Planerei. Und eine schöne Schichtseife habe ich nur einmal gesiedet. Dazu bin ich einfach zu ungeduldig. Marmorieren geht eigentlich immer und ich war bisher auch meistens mit den Ergebnissen zufrieden. Außerdem bleibt es spannend bis zum Schluß und die Marmorierung ist jedes mal anders.

Marmorieren im Topf ist dabei mein Favorit! Die Farben lassen sich gleichmäßig verteilen und ich vermeide das Problem zum Schluss von einer Farbe noch viel übrig zu haben weil ich mich bei den Mengen verschätzt habe. Mit dieser Technik ist es viel leichter die Marmorierung bis in alle Ecken eines Seifenblocks zu bringen was natürlich ganz besonders auch für Einzelförmchen gilt. Ich habe nämlich noch keine schön marmorierte Einzelseife per Marmorkuchentechnik hinbekommen.

Unter Marmorkuchentechnik verstehe ich das Marmorieren in der Form. Je nach Seifenmasse, Geschick und Übung ergibt das auch schöne Seifenstücke. Anfangs habe ich eher solche Stücke produziert wo eine Farbe eher unten und zweite Marmorierfarbe eher oben verteilt war:

Bei diesen beiden Seifen habe ich genau wie beim Marmorkuchen noch mit einem Löffelstiel mit kreisenden Bewegungen marmoriert. Entweder aufgrund fester Masse oder geringer Eingießhöhe ist die Marmorierung nicht weit nach unten vorgedrungen.
Das ist natürlich eine Sache der persönlichen Vorliebe, aber mir gefällt es nicht so gut.

Mit mehr Übung habe ich aber auch schönere Stücke hinbekommen:

Dabei ist es von Vorteil wenn die Seifenmasse noch eher Suppenkonsistenz hat.

Bei dieser Seife habe ich die verschiedenfarbigen Massen abwechselnd aus verschiedenen Höhen in die Blockform gegossen. Je höher ich das Gefäß zum Ausgießen halte und je dicker der Strahl desto tiefer dringt die zu gießende Masse in die schon gegossene Masse in der Form ein. Nehme ich nur etwas Seife in eine Kelle und lasse nur ganz wenig davon in die Form laufen dann bleibt die Masse eher an der Oberfläche.
Ein zusätzliches Marmorieren mit einem Löffel in der Form hätte bei der sehr dünnflüssigen Seifenmasse und der eh schon relativ filigranen Verteilung für eine zu starke Vermischung gesorgt.

Aber jetzt zum Marmorieren im Topf:

Die Seifenmasse wird auf mehrere Gefäße verteilt und gefärbt. Ein Teil kann im großen Topf bleiben. Nach und nach werden die andersfarbigen Massen wieder dazugeschüttet. Wenn meine Seifenmassen zu diesem Zeitpunkt noch eher cremesuppig sind verteile ich sie in Zick-Zack-Linien im ganzen Topf und achte darauf zwischendrin auch noch die Gießhöhe zu variieren. Je dünner der Strahl und je weniger ich mich an ein und derselben Stelle „aufhalte“ desto filigraner wird die Marmorierung später werden. Wenn alles wieder im Topf ist rühre ich nicht mehr um, damit sich die Farben nicht vermischen. Es sei denn die MAsse war schon angedickt und ich konnte sie dadurch nicht mehr über die ganze Fläche des Topfs verteilen, dann ist auch Umrühren erlaubt. Die marmorierte Seifenmasse wird dann in die Form gegossen. Bei einer Blockform kann man entweder „auf der Stelle gießen“ oder man wandert mit dem Seifengießstrahl von der einen in die andere Ecke der Form.
Damit lassen sich bei eher flüssiger Masse recht filigrane Marmorierungen erreichen. Ein paar Beispiele:

Und nicht zu vergessen der Goldene Oktober und die Cool Water Seife, ich glaube das waren 5 oder 6 verschiedene Farben.

Nicht zuletzt bekomme ich durch das Topf-Marmorieren auch erstmals schön marmorierte Einzelformenseifen hin:

Ist die Seife schon angedickt, wird vielleicht sogar gelig oder grießbreiig, ist aber trotzdem noch nichts verloren, die Marmorierung wird nur anders:

Diese beiden Seifen sind z.T. mit Lebensmittelfarben gefärbt, die ein wenig auslaufen und nicht so scharfe Konturen ergeben wie Kosmetikpigmente. Zusammen mit der etwas groberen Verteilung der Farben gibt das auch sehr schöne und wiederum ganz andere Effekte. Bei diesen beiden Seifen habe ich die Farben im Topf nochmal leicht vermischt. Es ist aber auch vorstellbar, je nach Verteilung, auch noch einmal in der Form mit dem Löffel durchzumarmorieren.

Trotz aller Technik und Übung ist es aber jedesmal wieder spannend und eine Überraschung wie die Stücke am Ende aussehen!

Tauschbericht

Ich habe heute zwei wunderschöne Tauschpäckchen bekommen:

Siggi habe ich letzte Woche ein Päckchen Wolle geschickt, die bei mir nur verstaubt wäre, und heute kamen diese wunderbaren Socken an! Vielen Dank! Die passen wie angegossen!

Dabei fällt mir ein, dass ich von Siggi schon ein Paar eingetauscht habe, davon hatte ich damals gar kein Bild gemacht. Aber stöbert ruhig mal in ihrem Blog, der ist sehr empfehlenswert und ich glaube sie hat auch ein Foto von den blauen Lochmustersocken online.

Und das zweite Päckchen kam von Seifenguste:
Selbstgemachtes Kräutersalz in drei verschiedenen Geschmacksrichtungen und so schön verpackt:

Dafür habe ich Ihr heute eine Schallplattenschale geschickt. Leider gibts noch kein schönes Foto von dieser Schale oder einer der anderen die hier bei mir stehen, und da es grade dämmert wird das heute auch nichts mehr. Lieber Leser, Du musst Dich leider etwas gedulden oder im Kreativtausch nachlesen.

Namenssuche für eine dunkle Schönheit Teil 2

Ich bin erstmal ganz überrascht und erfreut, dass sich so viele von Euch an der Namenssuche für meine Seife beteiligt haben und sich inspirieren liessen – eure Ideen sind klasse!
Ich kann diejenigen mit Schoko- und Kaffeeassoziationen bei der Seife absolut verstehen, wenn ich mir jetzt das Foto anschaue, dann könnte ich auch glatt reinbeißen! Aber diese Namen scheiden leider gleich aus, denn für mich passen sie nicht, wenn die Seife nicht nach Schoko oder Kaffee riecht und auch keins von beiden drin ist.
Susi, wie kommst Du denn auf Hirnströme? Ich muss aber zugeben, dass ich beim Aufschneiden zuerst an die CT-Aufnahme eines Knies dachte. 😎

Ich will euch nicht länger auf die Folter spannen: Meine Wahl fällt auf Lavandra! Weil ich auch gerne Vornamen als Seifennamen mag und wenn der Name dann noch zu den Inhaltsstoffen passt: perfekt!
Also liebe Cornelia: Schreib mir Deine Adresse und was für ein Stück Du möchtest: Schaf, Oval oder vom Block und Du bekommst in den nächsten Tagen Post! Ich muss nur noch eine schöne Banderole mit dem neuen Namen gestalten.

Vielen Dank für den schönen Namen für meine Seife, Cornelia! Und den anderen auch herzlichen Dank fürs Mitmachen! Weil es mir richtig Spaß gemacht hat hier die Vorschläge eintrudeln zu sehen und weil ich da noch so ein oder zwei Seifchen ohne Namen habe, werde ich wohl bald nochmal so einen Namenswettbewerb ausloben. Ich würd‘ mich freuen wenn Ihr wieder mitmacht!

Darmstadt …

… 07.02.2008 15 Uhr: Die Sonne lacht. 🙂

Namenssuche für eine dunkle Schönheit

Diese Seife ist schon am Nikolaustag entstanden (ich bin leider auch etwas hintendran mit meinen Seifenfotos …). Durch meine Färbeversuche mit rosa und roter Tonerde ließ sie sich nicht beeindrucken. Allein Titandioxid ließ sie zum Teil vornehm erblassen.

Das Geheimnis ihrer dunklen Farbe liegt in ihrem Duft – schwer und mysteriös: Frank’n Myrrh, Lavandin und Honey Milk. Jeweils ca. 20% Raps-, Kokos- und Olivenöl, je ca. 15% Shea Butter und Palmöl und 8% Kakaobutter sind die weiteren Zutaten.

Jetzt fehlt mir nur noch ein Name! Vielleicht hat ja jemand von Euch eine Idee? Es gibt nur eine Vorgabe: Englische Namen mag ich nicht so gern. Aber es gibt auch einen Preis: Ein Stück dieser Seife für den schönsten Namensvorschlag. Die Auswahl ist natürlich rein subjektiv 🙂 Beschwerden bitte direkt zu mir 😉

Tauschen

Ich habe auch wieder getauscht, ganz viel, ich bin nur leider noch nicht dazu gekommen darüber zu berichten. Auch wenn das jetzt keine chronologische Abhandlung wird und ich vielelicht auch den ein oder andern Tausch ganz auslasse, da keine Fotos existieren fange ich dennoch einfach mal an:

Von Seabiscuit aus dem Tauschforum habe ich diesen wunderbaren Schal bekommen:

Er ist in Gabelhäkeltechnik gearbeitet und richtig schön kuschelig und voluminös.
Eiine Gegenleistung hat sie noch nicht bekommen, aber sie sagt mir hoffentlich bald, was sie sich wünscht. Für einen anderen Tausch habe ich ihr allerdings schon ein Handytäschchen genäht, das sie auch schon bekommen hat:

Das Cordtäschchen gehört nun Seabiscuit. Die anderen beiden sind noch herrenlos. Es passt ein Päckchen Papiertaschentücher oder ein größeres Handy rein.

Fruchtwucht

So heißt ein absolut leckerer Früchtetee. Und weil diese Seife einfach zum Reinbeißen und mindestens genauso fruchtig-intensiv wie dieser Tee riecht hat sie diesen Namen bekommen.

Verseifte Fette:
43% kaltgepresstes Rapsöl
18% Kokosnußöl
15% Kakaobutter
11% Palmöl
10% Shea Butter
3%Rizinusöl

Dazu allerlei fruchtige PÖs und ÄÖs und fröhlich bunte Farben – voilà: