Archiv für Dezember 2008

Misslungen: Erdnusskaramellseife

Es sollte so eine schöne Seife werden … mit Nussölen (Macadamianussöl, Kokosnussöl und geröstetes Erdnussöl) und einem warm-süßen Duft, goldfarben, oder leicht marmoriert … aber ich habe es wohl übertrieben: Zu wenig Geduld und zu viele aufheizende Zutaten … schon im Topf hat diese Seife Zicken gemacht und wollte sich trennen. . Ich konnte sie dann wieder glatt rühren, beduften und sogar zum Teil marmorieren – davon sieht man mittlerweile kaum mehr was, aber egal, frisch gegossen sah’s schön aus!
Einzelförmchen, das war schonmal ein guter Anfang, aber auch die schönen Arabesquen sind mächtig heiß geworden, und ich hadere noch mit mir, ob ich mal eine aufschneide um zu schauen, ob innen alles so ist wie es sich für eine gelungene Seife gehört.

Aber dann habe ich mir unbedingt diesen Bienenstock Tray in den Kopf gesetzt und im Eifer des Gefechts, das ich mir mit dieser Seife geliefert habe, auch nicht weiter drüber nachgedacht, dass das vielleicht keine soooo gute Idee sein könnte. Und dann kam es wie es kommen musste: Die Seife im Tray gelte fröhlich und extrem hitzig gänzlich ohne Isolierung vor sich hin. Und so sah sie aus … vor einigen Wochen, direkt nach dem Schneiden. Jetzt ist sie komplett dunkelbraun, wenn man von einzelnen Sodaascheflecken mal absieht. 🙁

… aber der Duft ist wirklich klasse geworden!
Und ich habe einiges gelernt: Ich muss unbedingt nochmal geröstetes Erdnussöl verseifen, zusammen mit vanilligen Düften einfach klasse! Kuhmilchpulver stinkt tatsächlich nicht! Und Ungeduld ist beim Seife sieden wirklich absolut fehl am Platz.

Die nächste muss wieder besser werden! Aber am Wochenende mache ich erstmal Badebomben, da kann nichts kaum was schief gehen.

Nachgesiedet: Ringelminze die Vierte

Es gibt wenige Seifen, die ich immer wieder siede … eigentlich nur zwei: Kaffeeseife und diese hier: Ringelminze, jetzt schon zum vierten Mal. Je nach verfügbaren fetten und ätherischen Ölen wird sie immer ein wenig anders, aber die Duftrichtung bleibt und das hier ist natürlich unverzichtbar:

Frische Pfefferminze und frische Ringelblumen!
Unschwer zu erkennen, dass ich diese Seife nicht in den letzten Tagen gesiedet habe, nein schon im Oktober ist sie entstanden, da habe ich die Gelegenheit genutzt, die letzten frischen Pflanzen zu ernten, um nicht ohne Ringelminze durch den Winter zu müssen 😉
Traditionell gieße ich die Ringelminze immer in einen Block (zum beweis 😉 siehe auch hier):

Aber dieses Jahr musste es auch noch eine kleine süße Ringelminzeschafherde werden. von dieser Herde habe ich euch das berühmte Gelbkopfschaf 😉 abgelichtet:

Und so riecht die Ringelminze dieses Mal: Diesen Beitrag weiterlesen »