Flohmarktfreude in weiß

Bei bestem Flohmarktwetter an diesem Wochenende habe ich ein paar weiße Schönheiten gefunden. Zugegeben, als ich sie entdeckte waren sie nicht unbedingt alle wirklich weiß, sondern zum Teil eher grau, aber (darum?) auch echt günstig, und wozu gibt es schließlich Spülmaschinen?!

Ganz viele Tipps, wie man schönen alten Dingen ihren Glanz zurückgeben kann hat Merle in ihrem Blog gesammelt: http://troedelhaus.blogspot.de/p/alles-sauber.html

 

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Flohmarktfund mit Lieblingsfarbe

 

 

Beim letzten Flohmarktbesuch vor ein paar Wochen habe ich diese schöne handgemachte Tasse mit Lieblingsfarbe gefunden, die für einen Schnäppchenpreis gleich meine war. Dazu gab es noch die Teakholzschale im Hintergrund.

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Gleich mache ich mich auf den Weg zu meinem Lieblingsflohmarkt und hoffe trotz miesem Wetter wieder ein paar Schätze zu finden.

 

 

 

Es geht weiter: heute mit Sirup

 

Zumindest thematisch knüpfe ich nahtlos an meinen letzten Eintrag vom Mai (!) letzten Jahres an: Sirup, diesmal Zitrone-Basilikum.

In der Zwischenzeit ist viel passiert, es gab viel zu tun und die Zeit zum Bloggen hat gefehlt. Aber auch die Themen haben etwas gefehlt, denn seit Mai letzten Jahres wartet der Seifentopf auf seinen nächsten Einsatz und auch sonst habe ich – außer wohnungsrenovierungstechnisch – wenig gewerkelt. Aber nachdem diese Baustelle nun so langsam abgeschlossen ist und auch die neue Seifenküche nach dem Umzug nun endlich in Angriff genommen ist wird es hier wieder öfter was zu lesen und zu schauen geben.

 

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Aber zurück zum Zitronen-Basilikum-Sirup: Die Arbeit, die es erfordert die kleinen gelben Früchte auszupressen und sorgfältig die Schale abzureiben, um ihnen jedes Quäntchen Geschmack abzuluchsen lohnt sich: Der Sirup schmeckt intensiv zitronig. Es fehlt nur noch das passende sonnig-warme Wetter um ihn angemessen zu genießen.

Noch so ein Frühlingsding!

Rhabarber … ist mir eigentlich viel zu sauer. Aber als Getränk: mmmh!

Da ich aber leider viel zu selten in den Genuss komme wollte ich heute Abhilfe schaffen und habe ohne viel nachzudenken 2,8kg Rhabarber gekauft. Erst zuhause, auf der Suche nach einem Rezept bin ich beim Kuriositätenladen fündig geworden und musste feststellen, dass das wohl ein seeeehr großer Rhabarbersirupvorrat werden wird. Die Zuckervorräte ausgewogen – reicht grade so. Sirupflaschen herausgesucht – das wird knapp! … alle anderen geeigneten leeren Flaschen (inklusive Milchflaschen) zusammengesucht und gespült – sehr gut, das reicht!

So sieht ein Teil meines neuen Sirupvorrats aus:

Mit Mineralwasser gemischt ergibt sich ein schönes rosarot!

Das Farbenspiel vorher war auch nicht zu verachten:

 

 

Was wäre der Frühling ohne Flieder?

Nur halb so schön, oder?

 

Und  ein Seifenvorrat ohne Fliederseife? Ist eindeutig unvollständig! Dieses Manko habe ich endlich wieder ausgeglichen. Wobei mein Seifenvorrat aus Seifensiedersicht immer noch leicht unvollständig ist: Die Fenchelseife geht zur Neige, Lavendelseife fehlt, eine schneeweiße pure Salzseife wäre auch nochmal schön und die obligatorische  reine Olivenölseife sollte man eigentlich auch immer auf Vorrat haben …

Aber hier ist erstmal meine Fliederfee:

Und ich freu mich, dass ich im März ans Sieden gedacht habe, denn jetzt ist sie schon ausgereift und kann benutzt werden!

Flohmarktzeit

Endlich scheint die Sonne, es ist warm, alles wächst und grünt und blüht und die Flomärkte werden wieder größer. Heute ist hier zwar auch bestes Flohmarktwetter, aber mich zog es zu einer Haushaltsauflösung in der Nähe.

 

Passend zur bunter werdenden Welt da draußen habe ich einige bunte Baumwollgarnreste und bunte Stoffe erstande. Es sind auch ein paar dezente Stoffe und Kunstlederstücke dabei und eine schlichte weiße Vase von Melitta. Nicht zu vergessen ein „Handarbeits- und Bastelgerät“ aus der Reihe „Das aktuelle Hobby“, das in den Siebzigern mal 3,25DM gekostet hat. Ich habe eben ein Herz für alte Handarbeitsgeräte. 😉

Lieblingsfarbe – diesmal unbeabsichtigt

Die erste Seife in diesem Jahr ist ein fast ganz klassisches Viertelrezept:

  • 25% Kokosfett
  • 25% Palmfett
  • 25% Olivenöl
  • 25% Erdnußöl

Eigentlich sollte die Seife blau werden, aber ich schätze ich war viel zu sparsam mit dem Pigment Ultramarinblau. Durch die Mischung mit den Fetten ist es immerhin ein schönes Grün geworden, und gegen meine Lieblingsfarbe kann ich ja nix einzuwenden haben! 😉

Beduftet mit einer frisch-herben Mischung aus Parfümölen und ansonsten ganz unspektakulär und nicht marmoriert, da ich die neuen Kudos-Stempel für den Shop ausprobieren wollte. Das hier sind  meine derzeitigen Lieblingsmotive:

 

Und dann ist gleich noch eine zweite Seife entstanden: Blumig und frühlingshaft! Aber dazu ein andermal mehr!

Es lieselt um mich herum

Nachdem mich das Thema Strickliesel in den letzten Wochen quasi verfolgt hat habe ich heute auf dem Flohmarkt ein Exemplar für 50 Cent ergattern können. In der schönen bunten Verpackung ist neben der Liesel sogar noch die Anleitung vorhanden. Aber halt: es ist gar keine Liesel sondern eine Susel!

Meine Liesel aus Kindertagen gibt es auch noch, aber damit lieselt es sich nicht so komfortabel, da nur einfache Nägel im „Kopf“ stecken.

 

Und hier sind ein paar Lieselinspirationen, über die ich in den letzten Wochen gestolpert bin:

Stricklieselsterne als Deko

Blümchen, kann ich mir auch als Geschenkedeko vorstellen

Die marie claire idées enthielt in der Ausgabe 88 auch ein paar schöne Ideen, leider sind die wohl (noch) nicht online zu finden. Ein Klick auf den Link lohnt sich aber auf jeden Fall.

Gläserne Seifenschale

Futsch ist mein letzter Eintrag zu meiner neuen zweckentfremdeten bzw. recycelten Seifenschale … irgendein Spaßvogel hat sich wohl in meinen Blog gehackt und den Eintrag gelöscht. 🙁

 

Aber davon lasse ich mir nicht die Laune verderben, die Bilder sind noch da! Deshalb ohne viele Worte eine kleine Vorher-Nachher-Show:

So habe ich sie auf einem Flohmarkt im letzten Jahr gefunden:

vorher

Und so sieht ihr neues Wirkungsfeld in meinem Badezimmer aus:

nachher

Das unterhaltsame Textilbuch und andere Bücher

Es ist nicht so, dass ich Bücher nur zum Auseinandernehmen gern habe, nein ich verschlinge lese auch sehr gerne Romane und Krimis oder Fach- und Anleitungsbücher. Deshalb halte ich die Augen immer gerne nach Büchern aller Art auf. Eine tolle Sache sind für mich öffentliche Bücherschränke, die es wohl in immer mehr Städten gibt. Bei meinem letzten Besuch an einem Bücherschrank habe ich diese zwei Bücher gefunden, die nicht nur farblich zueinander passen sondern auch beide aus dem Jahr 1949 stammen.

Das Buch rechts habe ich nicht nur wegen seines hübschen Einbandes, sondern auch wegen dem schön altmodischen Titel „Herrn Buses absonderliche Brautfahrt“ mitgenommen. Es spielt in den 1930ern, doch die Brautfahrt des Herrn Buse könnte im Grunde auch eine Vorlage für einen aktuellen Hollywood-Schinken oder eine Schmonzette für eins der Dritten Fernsehprogramme sein. Nach einigen Irrungen und Wirrungen gibt es (natürlich) ein Happy-End. Schon interessant, dass sich da innerhalb von fast 70 Jahren gar nicht so viel geändert hat. Außer natürlich die Sprache.

Das Unterhaltsame Textilbuch für Käufer und Verkäufer vom Rohstoff bis zur Fertigware musste nataürlich auch mit. Und schon mit dem ersten Satz fängt es sehr unterhaltsam an 😉

Und es geht natürlich auch sehr informativ zu …

Und sogar einige Seiten zur Schirmherstellung gibt es:

Diese Bücher, ein Mitbringsel von Siggi, warten zusammen mit einigen andern auf eine Weiterverarbeitung.

Einige sind mittlerweile schon „ausgenommen“, Drahtbindeteile liegen bereit, bald können daraus Notizbücher werden.