Artikel-Schlagworte: „einbettungen“

Freesia

Sie riecht frisch, blumig und grün. Dazu passend auch die Farbe: Grün! (Außerdem passt die Seife so auch wunderbar in diese Seite rein, oder?)

Ich habe gleich eine große Menge gesiedet und zwei Seifenblöcke gegossen. In die größere Blockform habe ich lange cremeweiße Seifenstangen eingebettet. Die Seifenstangen stammen von der Seife „Adam & Eva“. Davon hatte ich einen Teil des weißen Seifenleims in eine Blockform gegossen. Diesen Block habe ich dann der Länge nach in Stangen geschnitten. Das Einbetten hat hier trotz der langen Lagerzeit sehr gut funktioniert, denn Adam & Eva ist eine eher weiche Seife und ich habe den Block erst vor dem Sieden von Freesia in Stangen geschnitten und nochmal mit Wasser angefeuchtet, so haben sich neue und alte Seife gut verbunden.
In eine zweite kleinere Blockform habe ich eine Schicht-Konfettiseife gegossen: Oben und unten je eine dünne Schicht hellgrüne Seifenmasse und in der Mitte die dunkler grüne Seifenmasse mit einer ganzen Menge „Seifenschnipseln“ vermischt. Diese Stücke habe ich zum Teil mit dem Wellenschneider geschnitten. Der ist mittlerweile übrigens auch im Shop zu haben.

Beim Rezept habe ich mich diesmal auf 4 Öle beschränkt: 35% Rapsöl (z.T. kaltgepresst, leider leider hat mein Vorrat nicht mehr ganz gereicht, so habe ich noch raffiniertes dazugegeben. Seit Fruchtwucht bin ich nämlich ein großer Fan von kaltgepresstem Rapsöl in Seife!), 30% Palmöl, 25% Kokosöl, 10% Jojobaöl. 8% überfettet.

Titanic

Was macht man aus einer bröckeligen Soleseife, die weiß und hellblau marmoriert ist und schön frisch riecht?
Mal die Gedanken schweifen lassen:
Solebrocken – Eisbrocken – Eisberg … Eisberg? Titanic? Warum eigentlich nicht?

Also habe ich eine Seifenmasse hergestellt, aus Kokosfett, Sheabutter, Olivenöl und Walnußöl, habe sie dunkel gefärbt, eher grün als blau, in Formen gegossen und dann die Eisberge / Eisbrocken / Solebröckchen in die noch weiche Seife gedrückt.

Beduftet habe ich mit einer Mischung die ein bisschen frisch und ein bisschen herb, aber total angnehm und unaufdringlich riecht:

28g ÄÖ Amyris
11g PÖ Sunflower
7g PÖ Nag Champa
3g ÄÖ Litsea Cubeba
2g ÄÖ Pfeffer
1g ÄÖ Dill

Amyris ist eigentlich ein ätherisches Öl mit dem ich nicht so recht was anfangen konnte, bisher. Ich finde, es riecht einfach so nichtssagend. Aber in der Mischung gefällts mir!

Meine Neueste: Tautropfen

Da ist sie:

Beduftet mit Morning Dew. Ein sehr schöner Seifenduft, blumig, leicht und frisch.
Ich habe zwar nur helle Fette ausgewählt, aber diese Seife sollte richtig weiß werden, und ich wollte diesmal ganz auf Nummer sicher gehen. Deshalb habe ich mit Titandixod gefärbt.
Die Punkte sind Reste meiner letzten Seifen, die ich zu kleinen Kugeln geformt habe. Dass in einem Stück nur grüne sind und in dem anderen keine grünen ist reiner Zufall, es gibt sicher noch einige gemischte stücke – habe noch nicht alles aufgeschnitten.
Leider sind ein paar kleine Luftbläschen drin, das trübt mein Seifenglück ein bisschen. Aber eigentlich finde ich sie richtig gelungen.

doppelt gemustert … macht mehr Spaß?

Ich habe wieder gesiedet und eine neue Einlegetechnik ausprobiert.
Schritt eins: Marmorierte Seife sieden, in Blockformen gießen.
Schritt zwei: Marmorierte Seife der Länge nach in Streifen schneiden.
Schritt drei: Einfarbige Seife sieden und marmorierte Seifenstreifen einbetten.
Voilà: Zwei Mustertechniken in einer Seife.

Das Einbetten funktioniert natürlich am optimalsten wenn der Seifenleim nicht mehr ganz flüssig ist sondern schon puddingartig.
Es wird aber auch ganz ordentlich wenn die Seifenmase unverschämt schnell andickt, die Seifensiederin versucht mit der Zugabe von Flüssigkeit entgegenzuwirken und die Seife aus Protest krisselig und apfelbreiartig wird.
Beweisstück Nummer eins:

Oh Wunder, es sind nur wenige kleine Löcher in der Seife!

Des Weiteren lässt sich das ganze Projekt auch einigermaßen bewerkstelligen wenn die Seifenmasse aus Repekt vor dem Andicken und wegen dauernder Flüssigkeitszugabe durch die Seifensiederin (da die Farbe nicht so wird wie gewünscht) viel zu flüssig verarbeitet wird. Die Seifensiederin hätte natürlich noch weiter rühren können … aber lässt man sich denn von so einer Seife auch noch auf deer Nase rumtanzen, wenn sie schon so mit der Farbe zickt!? Nein, dann geht es eben husch-husch in die Form.
Beweisstück Nummer zwei:

Die optimale Verarbeitungskonsistenz wird dann beim nächsten Mal in Angriff genommen!

Pünktchen und Anton

… habe ich nie gelesen, aber bei meiner Pünktchenseife ist mir dieser Buchtitel gleich eingefallen. Drum heißt sie nun so.
Leider ist sie nicht so ganz gelungen. Die Farbe gefällt mir nicht, sie sollte eigentlich strahlend gelb sein, eher so zitronen-sonnengelb. Nun ist sie leider irgendwie dunkel-schmutzig-gelb und ich habe auch den Eindruck, dass die Farbe auch schon anfängt zu verblassen. Aber die Pünktchen gefallen mir 🙂
Die Farbe ist übrigens die Pflanzenfarbe „Safran“. Und außerdem kommt es ja auch noch auf die inneren Werte an, oder nicht!?
Und die können sich sehen lassen: Verseiftes Reiskeimöl, Macadamianußöl, Palmöl, Kokosnussöl, Kakaobutter, Rizinusöl und Bienenwachs.

Seifenplattentechnik

Beim vierten Saar-Lor-Lux Seifensiedertreffen, das im letzten Oktober mit Verstärkung und Unterstützung aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg stattfand hat Moni uns in die Kunst der Seifenplattentechnik unterwiesen. Nachdem ich nun theoretisch und aus eigener Anschauung wusste, wie sowas funktioniert habe ich es im Dezember selbst ausprobiert, und siehe da:
Kein Meisterwerk, aber ganz ansehnlich: Meine Aprikosenkringelseife!

„Ein Fisch im Wasser“

… so heißt diese Seife. Der Name ist ein Zitat aus einem Lied – mag jemand raten?

Passenderweise duftet die Seife nach „Meeresbrise“.
Ja, das ist Sodaasche da auf der Oberfläche, aber nur ganz dünn! Und zum ersten Mal finde ich eine Seife damit sogar recht hübsch! Wegschneiden wäre hier eh schwierig geworden.

Auch eine Seife aus dem letzten Jahr.
Die erste für dieses Jahr habe ich auch schon gesiedet. Fotos gibt es wenn sie ausgeformt ist.

Neue Seifen

Ich hab wieder mal mit Helge geseifelt 😉 !
Die Seifchen sind teilweise noch namenlos, aber ein paar Fotos gibts trotzdem schonmal:

Quaaak-Seife: Ja, genau – mit ordentlich Quark drin 🙂

Seife mit Einbettungen: Sollte eigentlich rosa werden! Da waren wir wieder mal zu zaghaft mit der Farbe, und mit dem Glitzer auch, den sieht man leider kaum.
Sie riecht fruchtig, warm und süß und nennt sich „Sommernachtstraum“

Seife mit Schmetterling

Die beiden folgenden Bilder zeigen Seifen aus der gleichen Seifenmasse in verschiedenen Formen. Gefärbt mit Pflanzenfarbe und beduftet mit PÖ Holly Berry und Minzöl. Weil der Duft so schön frisch und erfrischend ist heißt die Seife „Eisbeere“.

Einmal im Block mit blauen Einbettungen:

Die Seifen sind auch in den Einzelförmchen schön gegelt (dank Backofen!), warum jetzt aber die Sonnenblumen trotzdem außen heller sind: keine Ahnung!

Traumschaum – Schaumtraum

Im August haben Helge und ich zusammen diese Ziegenmilchseife gesiedet.
Das geschulte Auge sieht an der verräterischen Braunfärbung, dass da wohl ein Vanille-Parfümöl drin sein muss 😉 genauer gesagt: eine Mischung aus Vanille, Lavendel und Babypuderduft … mmmmmh