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Vollmilch-Nuss im Detail

Hier ist sie nun geschnitten und ausgeformt, meine Vollmilch-Nuss Seife:

Man sieht auf diesem Bild ganz schön, welche Seifenstücke warm geworden sind und eine Gelphase hatten, nämlich rechts oben die Seife aus dem Block und links unten aus der Aloha-Einzelform. Eigentlich wollte ich ja die Seife nicht gelen lassen, aber dann ist sie von alleine schon warm geworden und ich habe sie dann noch warm eingepackt, denn halb gegelte Seife mag ich ja gar nicht. Auch die größeren Einzelformen sind von selbst noch recht warm geworden, nur die kleinen Nikolaus- und Glockenformen nicht.
Ja, ich lasse auch Milchseifen warm werden und gelen und ich habe noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht! Den einzigen „Makel“ den ich bisher feststellen konnte ist eben die dunklere Farbe. Wenn ich das gar nicht möchte dann weiche ich auf Einzelförmchen aus und arbeite sehr kalt, d.h. ich lasse die Fette auch sehr stark abkühlen. Milchlauge ist bei mir eh immer sehr kalt.
Schade dass ich kein Foto des Seifenleims gemacht habe, denn der sah noch ganz anders aus als die fertige Seife! Die gemahlenen Walnüsse wurden erst nach circa 3 Stunden so dunkel. Vorher waren sie so hell wie gemahlene Walnüsse eben sind und man konnte sie kaum in der Seife erkennen. Aber mit diesen Walnusspünktchen sieht die Seife eh viel interessanter aus.

Neue Formen

Ich habe endlich neue Blockformen bekommen! Meine alte (ganz unten auf der Seite) machte mir schon lange keine Freude mehr! Das Beschichtungsmaterial war leider nicht laugenbeständig (das habe ich schon bei der ersten Seife gemerkt … ) und ich musste sie deshalb immer auslegen. Backpapier, Klarsichtfolie oder selbstklebende druchsichtige Bucheinbandfolie … damit war ich überhaupt nicht zufrieden. In letzter Zeit habe ich sie immer seltener benutzt

Aber jetzt kann ich wieder schöne Seifenblöcke giessen und nach Herzenslust marmorieren! Ohne Auslegefrust!

Die ersten beiden Werke sind schon entstanden. Fotos gibt es auch bald. Mit dem Schneiden hat es diesmal nämlich etwas länger gedauert, weil mir beide Seifen recht weich geraten sind. Bei der zweiten kein Wunder: Bei fast 50% Sesamöl, Ziegenmilch und demzufolge ohne Gelphase! Da habe ich bisher nur ein Probestückchen abgeschnitten. Die andere ist schon geschnitten. Die muss nur noch etwas trocknen und die Kanten beschnitten werden.
Und die nächste ist schon in Planung: mit Vetiver, Weizenbier und Tonerden.

Endlich wieder Seife!

Gestern habe ich seit langem – genauer gesagt seit über zwei Monaten – wieder mal gesiedet. Ich habe in letzter Zeit zwar Fotos gezeigt, aber die Seifen habe ich schon im Januar bzw. Februar gesiedet.

Am Wochenende habe ich dann neue Formen bekommen und die wollten natürlich umgehend ausprobiert und eingeweiht werden. Momentan sind die beiden Seifen (zwei neue Formen – da müssen natürlich auch zwei Seifen her 😉 ) noch in ihren Formen. Eine wird „Pünktchen und Anton“ heißen. Warum, das werdet ihr dann morgen sehen. Die andere hat noch keinen Namen, aber der fällt mir sicher noch beim ausformen ein.