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Es geht weiter: heute mit Sirup

 

Zumindest thematisch knüpfe ich nahtlos an meinen letzten Eintrag vom Mai (!) letzten Jahres an: Sirup, diesmal Zitrone-Basilikum.

In der Zwischenzeit ist viel passiert, es gab viel zu tun und die Zeit zum Bloggen hat gefehlt. Aber auch die Themen haben etwas gefehlt, denn seit Mai letzten Jahres wartet der Seifentopf auf seinen nächsten Einsatz und auch sonst habe ich – außer wohnungsrenovierungstechnisch – wenig gewerkelt. Aber nachdem diese Baustelle nun so langsam abgeschlossen ist und auch die neue Seifenküche nach dem Umzug nun endlich in Angriff genommen ist wird es hier wieder öfter was zu lesen und zu schauen geben.

 

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Aber zurück zum Zitronen-Basilikum-Sirup: Die Arbeit, die es erfordert die kleinen gelben Früchte auszupressen und sorgfältig die Schale abzureiben, um ihnen jedes Quäntchen Geschmack abzuluchsen lohnt sich: Der Sirup schmeckt intensiv zitronig. Es fehlt nur noch das passende sonnig-warme Wetter um ihn angemessen zu genießen.

Vom Trödeln und von Büchern und Blumen

Die Flohmärkte in Frankfurt haben mich in letzter Zeit bis auf ein paar kleine Ausnahmen doch eher enttäuscht. Zum Trost gibt es aber den ein oder anderen Trödelladen in der Stadt – und ich hoffe ja, dass ich noch mehr entdecke. Bei einer Trödeltour vor ein paar Tagen bin ich in der Bücherecke buchstäblich versackt und kam nach einer ganzen Weile erst mit einem großen Stapel an Büchern raus.

Ich mache es erstmal noch etwas spannend und zeige die schönen Buchdeckel noch nicht, die mich zum Kauf verleitet haben, denn die werde ich bald zu Notiz-Büchern verarbeiten. Davon wird es dann in 3 – 17 Wochen Fotos hier zu sehen geben 😉 . Aber es sind auch einige Bücher zum lesen und schmökern dabei, z.B. Der kleine Prinz in einer schönen großformatigen Ausgabe oder das Buch PapierKunst, in dem es ums Papierschöpfen und mehr geht.
Das kleine Frankfurt-Lexikon aus den 60er/70er-Jahren wird natürlich auch nicht zerschnippelt, sondern (um einen eleganten Übergang zum nächsten Thema hinzukriegen …) in der Frühlingssonne durchgeblättert.
Hier frühlingt es nämlich, wie der schreibende Herr von da do heute festgestellt hat.

Und weil’s so schön ist noch eins …

Wieder entdeckt: Badebomben

Nach langer Zeit habe ich im Herbst wieder mal Badebomben gemacht. Die waren verschenkt und vertauscht ehe ich ihnen mit meiner Kamera zu nahe kommen konnte. Kurz vor Weihnachten entstanden in Koproduktion mit meiner Schwester ein paar neue Sorten. Die hätten ihren Weg in die Wanne wieder unfotografiert angetreten, wenn sich mein Mann nicht breit schlagen lassen bereit erklärt hätte zu fotografieren. Ich hatte zugegebenermaßen nicht die Geduld schöne Fotos bei winterlicher Dunkelheit zu schießen.
Nach der Fotosession habe ich sie noch schick in Zellglas verpackt, mit passenden Inhaltsstoff-Aufklebern versehen und dann unter den Baum gelegt.
Das ein oder andere Bömbchen ist sogar noch übrig, zum verbaden und vielleicht noch zum vertauschen, mal schauen.

Quadratisch, praktisch, Plumeria und Ananas:

Rund und so schön in die Jahreszeit passend: Sprudelnde Schneeflocken.

Nachgesiedet: Ringelminze die Vierte

Es gibt wenige Seifen, die ich immer wieder siede … eigentlich nur zwei: Kaffeeseife und diese hier: Ringelminze, jetzt schon zum vierten Mal. Je nach verfügbaren fetten und ätherischen Ölen wird sie immer ein wenig anders, aber die Duftrichtung bleibt und das hier ist natürlich unverzichtbar:

Frische Pfefferminze und frische Ringelblumen!
Unschwer zu erkennen, dass ich diese Seife nicht in den letzten Tagen gesiedet habe, nein schon im Oktober ist sie entstanden, da habe ich die Gelegenheit genutzt, die letzten frischen Pflanzen zu ernten, um nicht ohne Ringelminze durch den Winter zu müssen 😉
Traditionell gieße ich die Ringelminze immer in einen Block (zum beweis 😉 siehe auch hier):

Aber dieses Jahr musste es auch noch eine kleine süße Ringelminzeschafherde werden. von dieser Herde habe ich euch das berühmte Gelbkopfschaf 😉 abgelichtet:

Und so riecht die Ringelminze dieses Mal: Diesen Beitrag weiterlesen »

Keine aktuellen Werke

… aber dafür ein paar Fotos, die ich noch nicht gezeigt habe, damit sich meine Leserschaft nicht langweilt 😉

Allesamt sind dies Tischläufer/Deckchen die ich mittlerweile, zum Teil mit dazu passenden Untersetzern schon vertauscht bzw. verschenkt habe:

Fruchtwucht

So heißt ein absolut leckerer Früchtetee. Und weil diese Seife einfach zum Reinbeißen und mindestens genauso fruchtig-intensiv wie dieser Tee riecht hat sie diesen Namen bekommen.

Verseifte Fette:
43% kaltgepresstes Rapsöl
18% Kokosnußöl
15% Kakaobutter
11% Palmöl
10% Shea Butter
3%Rizinusöl

Dazu allerlei fruchtige PÖs und ÄÖs und fröhlich bunte Farben – voilà:

Streifzug durch Düsseldorf

Nach langer Zeit habe ich mal wieder einen Fotostreifzug gemacht und diesmal noch dazu mit einer neuen Kamera. Nachdem ich nun Jahre lang nur mit Spiegelreflexkameras – analog wie digital – fotografiert habe, haben wir seit neuestem auch eine schnuckelig kleine Digitalkamera die in jede Hand- und Jackentasche passt. Für die meisten sicher nicht neu und spannend – aber für mich! Das ist ein ganz anderes fotografieren und zum Mitnehmen einfach ideal!

Und letzte Woche in Düsseldorf im Medienhafen gab es sogar ein paar Minuten Sonnenschein:

Eine zerstörte Glasscheibe. Gefällt mir besser als die intakte.

Zwischendrin war der Himmel auch mal blau – mit weißen Wölkchen.

Von links nach recht: Rot-Grün-Kontrast. Schienen. Der schaut aber grimmig.

(Größeres Bild? Einmal klicken bitte!)

Bei Seifen Horst gibt es leider keine Seifen mehr. Aber wer will schon Seifen von Horst? Ich habe wieder gesiedet und zeige euch in den nächsten Tagen auch wieder Seifenfotos!

Bienchen und Blümchen Seife

Neue Seifenformen haben nicht nur in meiner Hexenküche Einzug gehalten, sondern sind auch im Seifenformen-Shop erhältlich. Und sie kamen grade rechtzeitig für meine „Bienchen und Blümchen Seife“:

Die Seife besteht aus verseiftem Rapsöl, Kokosfett, Palmfett, Sheabutter, Mandelöl, Traubenkernöl, Kakaobutter und Bienenwachs. Weitere Inhaltsstoffe sind Blütenpollen und Honig. Außerdem ein starker Tee aus verschiedenen Blüten – die Blümchen eben: Holunderblüten, Ringelblumenblüten, Kornblumen, Lavendelblüten, Schlehenblüten und Malvenblüten.

Keinerlei Farben und Duftstoffe! Und trotzdem riecht die Seife sehr intensiv durch den Tee und die Blütenpollen. Und mit der Farbe bin ich auch richtig glücklich: wenn das mal nicht honigfarben ist.

Der Honig stammt aus dem Saarland, den habe ich von einer lieben Neu-Siederin bekommen, der ich im Oktober das Seife Sieden gezeigt habe. Das war schon die dritte Seifenlehrstunde in meiner Küche und es macht immer wieder Spaß bei einer „ersten Seife“ dabeizusein!

Neue Seife – neue Formen

Darf ich vorstellen: Sturmtief, meine neueste Seife.

Zu dem Namen hat mich das verwendete PÖ (Storm Watch) verleitet. Die Seife riecht sehr weich und cremig. Ich rieche einen Hauch von Bittermandel, aber das kann auch Einbildung sein, denn andere riechen das komischerweise nicht.
Die Seifenstücke fühlen sich absolut glatt und sehr seidig an. Kein Wunder, ich habe eine ordentliche Menge Rapsöl verseift, das macht einfach eine richtig schöne Textur. Außerdem sind noch Sheabutter, Palm- und Kokosfett, Traubenkernöl, Jojobaöl und Rizinusöl vertreten.
Marmoriert habe ich wieder direkt im Topf, die einzelnen gefärbten Massen waren noch recht flüssig – fast zu flüssig, deshalb die feine Marmorierung.

Einen Teil des Seifenleims habe ich in Einzelformen von Aloha Molds aus Hawaii gegossen, den anderen in meine neue, (gegenüber diesem Modell) perfektionierte auseinandernehmbare Plexiglasform.
Ein kleiner Blick gefällig?

Alle Teile sind hier aus Plexiglas, ich kann die Seife von der Seite, von oben (das ja sowieso), von unten, von vorne und hinten beäugen. Die Form ist leicht auseinandernehmbar und auslegen mit Folie kann ich mir natürlich auch sparen. Ich bin auf jeden Fall absolut begeistert!

Wer von Euch nun neugierig geworden ist darf gerne mal hier reinklicken: www.seifenformen.de
Die Plexiglasformen sind dort in ca. 2 Wochen erhältlich, Aloha Molds gibt es schon ab sofort.
Herzlich willkommen zur Shoperöffnung!

Pünktchen und Anton

… habe ich nie gelesen, aber bei meiner Pünktchenseife ist mir dieser Buchtitel gleich eingefallen. Drum heißt sie nun so.
Leider ist sie nicht so ganz gelungen. Die Farbe gefällt mir nicht, sie sollte eigentlich strahlend gelb sein, eher so zitronen-sonnengelb. Nun ist sie leider irgendwie dunkel-schmutzig-gelb und ich habe auch den Eindruck, dass die Farbe auch schon anfängt zu verblassen. Aber die Pünktchen gefallen mir 🙂
Die Farbe ist übrigens die Pflanzenfarbe „Safran“. Und außerdem kommt es ja auch noch auf die inneren Werte an, oder nicht!?
Und die können sich sehen lassen: Verseiftes Reiskeimöl, Macadamianußöl, Palmöl, Kokosnussöl, Kakaobutter, Rizinusöl und Bienenwachs.