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Aus dem Häuschen

Darf ich vorstellen: Ein Langzeitprojekt!
Schon vor mehr als einem Jahr – wahrscheinlich sind es eher zwei Jahre – habe ich aus roter Wolle das Dach gestrickt und dann in der Waschmaschine gefilzt. Endlich hat das Häuschen nun auch den „Unterbau“ bekommen. Normalerweise baut man ja andersrum hab ich mir sagen lassen, aber es ist doch noch gut ausgegangen! Das Häuschen steht!

Es hat eine Tür, insgesamt 9 Fenster und hübsche rosa-geblümte Vorhänge. Das Dach ist knallrot, einen Schornstein gibt es nicht 😉 denn es ist ein Passivhaus bzw. eher noch so etwas wie ein Plusenergiehaus, denn es ist ein weich gefüttertes Kuschelhaus, das sogar noch Wärme abgibt 😉
Das Häuschen ist nicht ganz rechtwinklig und ein bisschen krumm und schief, wie es sich für ein ordentliches Hexenhäuschen gehört.

Gerade ist es unterwegs zu seiner zukünftigen Eigenheimbesitzerin und ich hoffe, sie wird – zumindest ein bisschen – aus dem Häuschen sein, wenn es ankommt.

Meine Inspirationen zum Hausbau war vor allem Bella Dia, aber in letzter Zeit habe ich auch ganz wunderschöne, aber ganz andere Häuser bei Patchlisel gesehen. Klickt mal rein, vielleicht werdet ihr auch zu Häuslebauern 😉

2008

Ein gutes, glückliches und gesundes neues Jahr wünsche ich Euch allen!

doppelt gemustert … macht mehr Spaß?

Ich habe wieder gesiedet und eine neue Einlegetechnik ausprobiert.
Schritt eins: Marmorierte Seife sieden, in Blockformen gießen.
Schritt zwei: Marmorierte Seife der Länge nach in Streifen schneiden.
Schritt drei: Einfarbige Seife sieden und marmorierte Seifenstreifen einbetten.
Voilà: Zwei Mustertechniken in einer Seife.

Das Einbetten funktioniert natürlich am optimalsten wenn der Seifenleim nicht mehr ganz flüssig ist sondern schon puddingartig.
Es wird aber auch ganz ordentlich wenn die Seifenmase unverschämt schnell andickt, die Seifensiederin versucht mit der Zugabe von Flüssigkeit entgegenzuwirken und die Seife aus Protest krisselig und apfelbreiartig wird.
Beweisstück Nummer eins:

Oh Wunder, es sind nur wenige kleine Löcher in der Seife!

Des Weiteren lässt sich das ganze Projekt auch einigermaßen bewerkstelligen wenn die Seifenmasse aus Repekt vor dem Andicken und wegen dauernder Flüssigkeitszugabe durch die Seifensiederin (da die Farbe nicht so wird wie gewünscht) viel zu flüssig verarbeitet wird. Die Seifensiederin hätte natürlich noch weiter rühren können … aber lässt man sich denn von so einer Seife auch noch auf deer Nase rumtanzen, wenn sie schon so mit der Farbe zickt!? Nein, dann geht es eben husch-husch in die Form.
Beweisstück Nummer zwei:

Die optimale Verarbeitungskonsistenz wird dann beim nächsten Mal in Angriff genommen!

Zauberhafter Tausch

Mit Der Zauberfee habe ich letzte Woche getauscht. Sie hat mir ein paar wunderbare kuschelige Puschen gefilzt. Ich lasse einfach mal Bilder sprechen:

Und ich habe ihr im Gegenzug ein Päckchen mit Seife geschickt:

Schwarz – weiß

… und alles dazwischen:

schwarz-weiss

Neue Filzereien

Schon vor Weihnachten sind diese Filzereien entstanden:
Eine zweite Hülle für den iPod, in grau, mit Lasche zum Überschlagen, und Loch für die Ohrhörer. Man muss doch auch mal wechseln können, oder?

Und meine erste Filzblüte. Die habe ich nach einer Anleitung in der Zeitschrift Landlust gefilzt, und ich finde, sie ist mir gut gelungen. Darunter sieht man noch einen Filz-Seidenschal, der schonmal Lust auf das Frühjahr macht. Durch das Filzen ist der ehemals 140cm lange Schal so kurz geworden, dass er grade mal so um den Hals passt. Hätte ich mir den Seidenschal neu gekauft, dann hätte ich wohl gleich einen längeren genommen, aber der hier war noch ein Überbleibsel des Seidenmalbooms aus den 90ern 😉 (und hat sogar noch ein paar „Geschwister“)