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Rhabarbersirup, die zweite

Ein Jahr danach ist einiges anders:

  • der Ort, an dem ich den Sirup gekocht habe
  • das Wetter … im letzten Jahr war ich in Rock und Sandalen unterwegs als ich den Rhabarber auf dem Markt gekauft habe – heute mit Regenschirm, wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass es wenigstens während des Marktbesuchs trocken war …
  • der Sirup ist blasser, eher ferkelrosa; das Foto (bei elektrischem Licht gemacht, s.o.) täuscht da etwas
  • der Rharbaber war nicht so schön rot wie letztes Jahr – ob es wohl an der Sorte oder am Wetter liegt?
  • trotz spontanem Rhabarberkauf (regional und günstig, da musste ich zugreifen) war ich gut vorbereitet und hatte genügend Zucker und Sirupflaschen; natürlich habe ich wieder eine ordentliche Menge Rhabarber verarbeitet – da kommt man mit wenig Aufwand an einen ordentlichen Vorrat (nicht so wie beim Zitronensirup …)
  • diesmal keine Vanille

Das Ergebnis ist das gleiche: leckerer Sirup!
130525_Rhabarbersirup

 

Es geht weiter: heute mit Sirup

 

Zumindest thematisch knüpfe ich nahtlos an meinen letzten Eintrag vom Mai (!) letzten Jahres an: Sirup, diesmal Zitrone-Basilikum.

In der Zwischenzeit ist viel passiert, es gab viel zu tun und die Zeit zum Bloggen hat gefehlt. Aber auch die Themen haben etwas gefehlt, denn seit Mai letzten Jahres wartet der Seifentopf auf seinen nächsten Einsatz und auch sonst habe ich – außer wohnungsrenovierungstechnisch – wenig gewerkelt. Aber nachdem diese Baustelle nun so langsam abgeschlossen ist und auch die neue Seifenküche nach dem Umzug nun endlich in Angriff genommen ist wird es hier wieder öfter was zu lesen und zu schauen geben.

 

130327_Zitronensirup_2

Aber zurück zum Zitronen-Basilikum-Sirup: Die Arbeit, die es erfordert die kleinen gelben Früchte auszupressen und sorgfältig die Schale abzureiben, um ihnen jedes Quäntchen Geschmack abzuluchsen lohnt sich: Der Sirup schmeckt intensiv zitronig. Es fehlt nur noch das passende sonnig-warme Wetter um ihn angemessen zu genießen.

Noch so ein Frühlingsding!

Rhabarber … ist mir eigentlich viel zu sauer. Aber als Getränk: mmmh!

Da ich aber leider viel zu selten in den Genuss komme wollte ich heute Abhilfe schaffen und habe ohne viel nachzudenken 2,8kg Rhabarber gekauft. Erst zuhause, auf der Suche nach einem Rezept bin ich beim Kuriositätenladen fündig geworden und musste feststellen, dass das wohl ein seeeehr großer Rhabarbersirupvorrat werden wird. Die Zuckervorräte ausgewogen – reicht grade so. Sirupflaschen herausgesucht – das wird knapp! … alle anderen geeigneten leeren Flaschen (inklusive Milchflaschen) zusammengesucht und gespült – sehr gut, das reicht!

So sieht ein Teil meines neuen Sirupvorrats aus:

Mit Mineralwasser gemischt ergibt sich ein schönes rosarot!

Das Farbenspiel vorher war auch nicht zu verachten:

 

 

Zwei mal „na ja“ …

Erstmal: Sieden in der Seifenküche ist toll! Und die Brombeeren haben sich nicht in meiner Küche verteilt – wobei das bei unserer Farbgebung in der Küche vielleicht gar nicht das ganz große Fiasko gewesen wäre. 😉

 

Aber: Der herrlich weiße Seifenleim verfärbte sich nach Zugabe des PÖ rosa!!! Und in der Zwischenzeit nimmt der Brombeersirup mehr und mehr geleeartige Konsistenz an!!!

Doch es besteht noch Hoffnung: Die Seife hellt sich vielleicht noch etwas auf beim Trocknen und Reifen und bisher lässt sich der Sirup durch vorheriges Schütteln auch wieder aus der Flasche rausbewegen.

 

(Und jetzt erst auf dem Foto fällt mir auf, dass die letzte Zeile bei der Inhaltsangabe bei einigen Etiketten abgeschnitten ist … och mensch … das ist wohl nicht mein Tag heute.)