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Was wäre der Frühling ohne Flieder?

Nur halb so schön, oder?

 

Und  ein Seifenvorrat ohne Fliederseife? Ist eindeutig unvollständig! Dieses Manko habe ich endlich wieder ausgeglichen. Wobei mein Seifenvorrat aus Seifensiedersicht immer noch leicht unvollständig ist: Die Fenchelseife geht zur Neige, Lavendelseife fehlt, eine schneeweiße pure Salzseife wäre auch nochmal schön und die obligatorische  reine Olivenölseife sollte man eigentlich auch immer auf Vorrat haben …

Aber hier ist erstmal meine Fliederfee:

Und ich freu mich, dass ich im März ans Sieden gedacht habe, denn jetzt ist sie schon ausgereift und kann benutzt werden!

Herbstlich

Wenn es draußen mehr und mehr herbstlich zugeht muss man sich schützen.
Gegen Nieselregen, kalten Wind und hartnäckigen Nebel hilft mir jetzt diese frisch genähte Ballonmütze in herbstlichen Farben:

Außen dezent braun hat sie dafür innen ein buntes fröhliches Muster und einen ebensolchen Zipfel!

In den Kalender kommt ein dickes rotes Kreuz für: Zeit zum Nähen gehabt, etwas genäht was ich wirklich brauche und Zeit und Lust gehabt einen kleinen Blogeintrag zu verfassen!

Weil’s so schön war noch einmal: Namenssuche

Nachdem ich dank Cornelia nun schon einen schönen Namen für meine dunkle Seife habe möchte ich Euch nochmal um Hilfe bitten. Auch diese Seife sucht einen Namen:

Inhaltsstoffe sind: verseiftes Kokosnußöl, Olivenöl, Rapsöl, Sesamöl, Shea Butter, Kakaobutter, Jojobaöl und Bienenwachs, Wasser, ätherische Öle, Titandioxid, Ultramarinviolett, Lumigreen und Grüne Tonerde

Beduftet ist die Seife mit einer Lieblingsmischung aus den ätherischen Ölen Patchouli, Lavendel und Minze. So eine ähnliche Mischung habe ich vor 2,5 Jahren schonmal benutzt . Und da diese Seife mittlerweile aufgebraucht ist war es mal wieder an der Zeit. Bei dieser Seife nun ist etwas mehr Patchouli drin, aber die Seife riecht dennoch frisch, nur mit einer deutlicheren Patchoulinote.

Wer mag sich daran versuchen? Der Namensgeber bekommt ein Stück der Seife. Ich freue mich auf eure Vorschläge!

Nachtrag: Die Seife heißt nun „Adam & Eva“. Danke an Nadine!

Seifenetiketten

So viele Seifen habe ich ja in letzter Zeit nicht gesiedet. Ok für Nicht-Seifensieder mag es vielleicht anders erscheinen, aber für Siederverhältnisse doch eher wenige: 10 Seifen innerhalb von 6 Monaten. Und endlich habe ich mir mal viel Zeit genommen um Etiketten für die Schätzchen zu gestalten und auszudrucken. Dabei fiel mir auf, dass auch zwei Seifen aus dem letzten Jahr noch etikettenlos waren – jetzt nicht mehr!

Einige bisher namenlose Exemplare wurden bei der Gelegenheit grade noch „getauft“: Gold Marie und Myro (huch … noch gar kein Foto online), Sesamsalabim, Eden und die graue Maus und die „Kalte Dusche“ eine Salzseife mit frischer Minze und einer ordentlichen Portion Minzöl – supererfrischend und damit eine ideale Sommerseife. Besonders fotogon ist sie nicht, deshalb gibt es ein Foto ihrer schöneren „Schwester“ der Lavendelsalzseife, die dafür einen langweiligeren Namen hat …

doppelt gemustert … macht mehr Spaß?

Ich habe wieder gesiedet und eine neue Einlegetechnik ausprobiert.
Schritt eins: Marmorierte Seife sieden, in Blockformen gießen.
Schritt zwei: Marmorierte Seife der Länge nach in Streifen schneiden.
Schritt drei: Einfarbige Seife sieden und marmorierte Seifenstreifen einbetten.
Voilà: Zwei Mustertechniken in einer Seife.

Das Einbetten funktioniert natürlich am optimalsten wenn der Seifenleim nicht mehr ganz flüssig ist sondern schon puddingartig.
Es wird aber auch ganz ordentlich wenn die Seifenmase unverschämt schnell andickt, die Seifensiederin versucht mit der Zugabe von Flüssigkeit entgegenzuwirken und die Seife aus Protest krisselig und apfelbreiartig wird.
Beweisstück Nummer eins:

Oh Wunder, es sind nur wenige kleine Löcher in der Seife!

Des Weiteren lässt sich das ganze Projekt auch einigermaßen bewerkstelligen wenn die Seifenmasse aus Repekt vor dem Andicken und wegen dauernder Flüssigkeitszugabe durch die Seifensiederin (da die Farbe nicht so wird wie gewünscht) viel zu flüssig verarbeitet wird. Die Seifensiederin hätte natürlich noch weiter rühren können … aber lässt man sich denn von so einer Seife auch noch auf deer Nase rumtanzen, wenn sie schon so mit der Farbe zickt!? Nein, dann geht es eben husch-husch in die Form.
Beweisstück Nummer zwei:

Die optimale Verarbeitungskonsistenz wird dann beim nächsten Mal in Angriff genommen!

Superweiche Seife mag ich ja gar nicht

und trotzdem ist es passiert.
So eine weiche Seife habe ich wirklich schon lange nicht mehr fabriziert … seit der 1Öl-Traubenkernölseife oder so. Aber das Rezept an sich ist traumhaft, wenn man sich ein bisschen bei der Zugabe der Ziegenmilch zügelt:
48% Sesamöl
je 22% Kokos- und Palmöl
8% Sojaöl
Und der Vorteil an Seife, die nicht andicken will liegt klar und deutlich am größeren Zeitfenster fürs Marmorieren:

Duftmischung:
27g ÄÖ Lavendel
18g ÄÖ Fenchel
11g ä. Hoöl
4g ÄÖ Zitrone
2g Benzoeextrakt
36 Tropfen ÄÖ Patchouli

Der Duft muss sich noch ein wenig entwickeln, aber ich glaube, der wird klasse!

Drachenblutseife

Diese Seife habe ich schon im Dezember gesiedet, genau wie ein paar andere, die ich noch nach und nach hier vorstellen werde. Sie ist mit einer Mischung aus „Frank’n Myrrh“, „Dragon’s Blood“, „Nag Champa“, Palmarosa, Lavendel und Patchouli beduftet. Für alle, die eine oder mehrere Komponenten kennen, dürfte klar sein, dass diese Seife somit ziemlich räucherstäbchen-hippiemässig riecht. Aber durch Lavendel und Palmarosa ist der Duft nicht so schwer.
Der Drache ist mit roter Lebensmittelfarbe von Preema gefärbt. Die lässt die Seife erstmal einen oder zwei Tage braun aussehen, aber dann entwickelt sich ein schönes leuchtendes rot.
Der Fettansatz aus Kokosfett, Olivenöl, Palmöl, Erdnußöl, Kakao- und Sheabutter sowie Rizinusöl sorgt zusammen mit Kokosmilch und Zucker für eine glatte und cremig schäumende Seife.

Neue Seifen im Juni

Ich habe wieder ein paar neue Seifen zu zeigen.

Die erste ist wieder mal eine Haarseife, diesmal mit Traubenkernöl, Avocadoöl, Kokos- und Rizinusöl. Das Traubenkernöl macht die Seife „leichter“ und die Haare sehr schön weich. Durch das hellgrüne Traubenkernöl, das dunkelgrüne Avocadoöl und den Kräutertee hat die Seife eine schöne hell-olivgrüne Farbe angenommen.

Und dann habe ich noch zwei Blumenseifen zu zeigen:

„La vie en rose“:
Eine Rosenseife mit viel Jojobaöl und einer bewährten Rosenduftmischung, die diesmal superschnell angedickt hat :-O Trotzdem ist die Marmorierung richtig schön geworden!

Fliederkönigin:
Wieder mit viel Jojobaöl, außerdem noch Kokosöl, und was sonst noch drin war fällt mir grade nicht ein … natürlich Fliederduft, leider kommt er in der Seife nicht ganz so authentisch durch. Die Farben sind auch nicht ganz so geworden wie gedacht, aber auch ganz schön.

Flieder

Nach einem langen Winter ist der Frühling umso schöner! Oder ist es gar schon Sommer!? Nach den Temperaturen am Wochenende bin ich mir da nicht so sicher …
Und wie jedes Jahr zu dieser Zeit gefällt mir von allen blühenden Gewächsen und Gebüschen dieses hier am Besten:

So sehr, dass ich für die bald auch wieder kommende fliederlose Zeit schonmal gedanklich eine Fliederseife in verschiedenen Flieder-Farbtönen plane 😎

Strickhüllen für …

allerlei technisches Kleingerät, das man gerne und oft in der Tasche mit sich rumträgt, habe ich mal wieder gestrickt.

Ich finde die beiden nicht so schön wie die orangefarbene Resteverwertung und es ging auch nicht ganz so schnell, aber von dem orangefarbenen Garn ist leider nichts mehr da, und Reste von Sockenwolle hatte ich noch ein paar. Die dünnere Sockenwolle wollte ich aber auch deshalb nutzen, weil die neue iPod-Hülle (rechtes Bild) ein Loch an der Unterseite haben sollte, damit man den Stecker einstecken kann ohne die Hülle abzunehmen. Bei meinem ersten Versuch ist mir das noch nicht so ganz geglückt. Der „Schlitz“ ist noch ein bisschen klein. Zieh ich jetzt den unteren Teil nochmal auf und stricke das Loch neu? (Mach ich ja gar nicht gern – aufziehen, und dann die Maschen einsammeln) Oder stricke ich nochmal komplett neu? Ich hätte da noch einen Rest blau-ringelnde Sockenwolle. Und mein Freund hat schon Bedarf angemeldet für eine Hülle mit Lasche, so wie diese hier, natürlich mit Loch für Ohrhöhrer und diesen Stecker.

Die Hülle links ist einfach nur ein Schlauch mit Rollrand, da musste ich mir keine Gedanken um irgendwelche zu umstrickenden Löcher machen, da es wirklich nur eine „Transporthülle“ ist.
Verbrauch: Links etwa 6 Gramm, rechts 8 Gramm.