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Erste Fadenkritzeleien

Das etwas andere Nähbuch stand schon länger auf meiner Wunschliste. Nachdem ich es nun geschenkt bekommen habe hat es natürlich nicht lange bis zum Lesen und Ausprobieren gedauert.

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In diversen Blogs habe ich weitergelesen und ganz unterschiedliche technische Herangehensweisen entdeckt: Mit oder ohne Fuß, mit oder ohne Stickrahmen …

Hier ein paar Links mit Beispielen, Herangehensweisen und Tipps:

http://nahtzugabe.blogspot.de/2009/11/alles-einstellungssache.html

http://suschna.wordpress.com/2009/09/23/maschinengezeichnet/

http://t-tally.blogspot.de/2009/10/free-motion-stitching-freies.html

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Meine ersten Kritzeleien sind mangels Stopffüßchen ganz ohne Nähfuß entstanden. Das ging mit Stickrahmen ganz passabel, ich habe allerdings nach weiterem Rumprobieren die Vermutung, dass es mit Füßchen besser funktionieren könnte. Das normale Füßchen funktioniert bei meiner Maschine gar nicht.

Nur zu kritzeln, um Übung zu bekommen ist aber so gar nicht mein Fall. So ist bei der zweiten Kritzelei ein kleines zusammenhängendes Motiv entstanden. Festgestellt habe ich im Nachhinein, dass sich ein so dünner Stoff nicht so gut eignet, wenn man mit der Maschine malt, und dass vorher Bügeln auch ganz nett gewesen wäre …

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Na also! Geht doch …

 

 

 

Wieder da.

Ich bin noch da und ich bin auch noch kreativ! Im letzten Jahr bin ich was das Bloggen angeht etwas aus dem Tritt gekommen. Nachdem es zunächst zeitliche und technische Hindernisse waren habe ich irgendwann einfach nicht mehr den richtigen Einstieg gefunden. Aber vielleicht heute?
Vom letzten August ist mein letzter Eintrag hier. Die vielen Seifen, die ich im Juli und August gesiedet habe blieben unveröffentlicht und genauso einige andere Ergebnisse kreativen Schaffens.
Als ich im Herbst mal wieder etwas für mich ganz neues ausprobierte dachte ich erstmals wieder an einen Blogeintrag. Und ein Bericht zu meinem ersten (bisher aber auch einzigen) Glasperlendrehkurs wäre doch wirklich mal einen Eintrag wert gewesen! Aber wie ihr seht habe ich es doch nicht geschafft einen zu schreiben. So widme ich meinen Wiedereinstiegseintrag etwas weniger spektakulärem, nämlich dem Nähen. In der letzten Woche habe ich anlässlich eines Geburtstagsgeschenkes und eines bevorstehenden Tauschs mit Julie wieder mal die Nähmaschine bemüht. Nebenbei habe ich mich durch das Netz inspirieren lassen und folgendes kleine Tutorial gefunden:
„Gathered round Basket“ von A Spoonful of Sugar
Oft genug werden solche Entdeckungen „nur“ zu Lesezeichen im Browser, aber diesmal hab ich es gleich umgesetzt.

Sehr einfach und schnell genäht, praktisch und dekorativ. vielleicht gibt es eine Fortsetzung davon?

Dass es eine Fortsetzung in diesem Blog geben wird habe ich mir jedenfalls fest vorgenommen.

Von Horror und Umzugswagen

Was hat das miteinander zu tun? Ja, ok, manchmal schon recht viel, aber ich will hier keine Horrorgeschichte irgendeines Umzugs erzählen. Eigentlich geht es (fast) nur um schöne Sachen, und vor allem, es geht zur Abwechslung mal wieder ums Nähen.

Angefangen hat die ganze Geschichte Mitte Oktober beim Forumstreffen von kreativtausch.de. Da habe ich mir nämlich von Martina wunderschöne mit Naturfarben handgefärbte Sockenwollstränge ertauscht. An einem Sockenpaar stricke ich noch … hin und wieder … eigentlich bin ich noch beim ersten Socken, aber die Ferse hab ich schon hinter mir … aber bei Schuhgröße 42/43 hab ich auch noch ein gutes Stück vor mir. Und weil ich ja weiß, dass ich eine halbe Ewigkeit für ein Paar Socken brauche habe ich mit einem Paar direkt Siggi, die Turbosockenstrickerin beauftragt. Pünktlich an Halloween kam schon das Paket mit den Socken und … Horror! Mein erstes Horrorwichtelpaket!

Vorne, das braune, das sind die Socken, auch wenn sie nicht so aussehen. Das Muster fand ich schon immer total witzig, am Fuß sieht es übrigens ganz normal aus! Ja, und dahinter dann der Horror! Aber ich glaube, Siggi wollte mich schonen, denn so schlimm ist es doch nicht, oder? Ok, Das Salzteig- und das Windowcolorbuch sind schon ziemlich gruselig! Aber die Stoffe sind ganz nett und den Tee hab ich schon erfolgreich weiterverschenkt, aber nur wegen dem Zimt darin, das ist nämlich für mich ganz schlimmer Horror!
Die Sockenwolle heißt übrigens „Tigerauge“, ist 100% Merino und mit Walnußschalen gefärbt. Herrlich!
Martina, Du musst Dir bei Gelegenheit mal überlegen, was Du von mir für die Wolle haben möchtest, nicht vergessen, gell!

Bei Siggi musste ich mich ja angemessen revanchieren. Also habe ich ihr eine selbstgenähte Tasche à la Umzugswagen angeboten. (Danke an meine Schwester für den netten Namen für das Taschenmodell!) Das ist eine Einkaufstasche, die in etwa so viel Stauraum hat wie ein kleinerer Umzugswagen, aber dabei viel schicker aussieht 😉 und sich auch noch bequem über der Schulter tragen lässt!
Die musste erst noch genäht werden, und dann wollte der Horror dazu noch gründlich ausgesucht werden. So hat Siggi ihr Päckchen erst im neuen Jahr bekommen. Aber ich denke, sie hat es ganz gut verkraftet! Bilder von dem Horror, den ich für Siggi eingepackt hab sieht ihr nur bei ihr, ich bin froh, dass ich das Zeug los bin und zeige hier nur das schöne!
Siggis Umzugswagen im Hintergrund gewaltiges Nähchaos etwas Nähchaos und einige einfache Einkaufstaschen, die als Weihnachtsgeschenkeverpackung und Geschenk gleichzeitig dienten:

An diesem Stoff konnte ich nicht vorbei, deshalb noch ein Detail:

Daneben ist auch noch ein Umzugswagen in grün entstanden, den ich mittlerweile seiner Namensgeberin geschenkt habe:

Und hier auch nochmal ein Detail:

Aber das war nicht alles, was ich vor Weihnachten genäht habe. Es sind noch ein paar Sachen da, die ich dann doch nicht verschenkt habe .. müsste ich nur mal fotografieren … lasst euch einfach überraschen.

Sommerhaus

Das Langzeitprojekt Kuschelhaus hat doch tatsächlich einen Nachfolger bekommen!
Es ist wieder was ganz besonderes und es ist – wie das andere – schon vergeben.

Wo soll ich anfangen? Unten oder oben? Wenn ich ehrlich sein soll war hier auch das Dach schon länger „fertig“. Ich wusste nur noch nicht, dass das mal ein Dach für ein kleines Sommerhaus werden würde – dabei ist es einfach perfekt für dieses kleine moppelige Haus! Farbe und Textur passen perfekt! Ich habe es auf einem alten Schulwebrahmen aus mehrfädigem Baumwollgarn gewebt. Also diesmal auch wieder ein ganz besonderes Dach!
Ok, gehen wir vom Dach gleich ganz nach unten: Das Fundament! Man sieht es nicht, aber es ist da (in Form eines kleinen mit Reis gefüllten Säckchens), denn auf Wunsch der zukünftigen Eigentümerin sollte das Haus standfest sein. Im Erdgeschoss gibt es vier Fenster und eine Tür, die mittlerweile auch einen Türgriff hat. Bunte Vorhänge dürfen auch nicht fehlen, im Gegensatz zu einem Schornstein, aber den braucht so ein kleines Sommerferienhaus nun wirklich nicht.

Bald wird das Häuschen verladen und hoffentlich ein schönes Zuhause bei Fee finden!

Herbstlich

Wenn es draußen mehr und mehr herbstlich zugeht muss man sich schützen.
Gegen Nieselregen, kalten Wind und hartnäckigen Nebel hilft mir jetzt diese frisch genähte Ballonmütze in herbstlichen Farben:

Außen dezent braun hat sie dafür innen ein buntes fröhliches Muster und einen ebensolchen Zipfel!

In den Kalender kommt ein dickes rotes Kreuz für: Zeit zum Nähen gehabt, etwas genäht was ich wirklich brauche und Zeit und Lust gehabt einen kleinen Blogeintrag zu verfassen!

Keine aktuellen Werke

… aber dafür ein paar Fotos, die ich noch nicht gezeigt habe, damit sich meine Leserschaft nicht langweilt 😉

Allesamt sind dies Tischläufer/Deckchen die ich mittlerweile, zum Teil mit dazu passenden Untersetzern schon vertauscht bzw. verschenkt habe:

Aus dem Häuschen

Darf ich vorstellen: Ein Langzeitprojekt!
Schon vor mehr als einem Jahr – wahrscheinlich sind es eher zwei Jahre – habe ich aus roter Wolle das Dach gestrickt und dann in der Waschmaschine gefilzt. Endlich hat das Häuschen nun auch den „Unterbau“ bekommen. Normalerweise baut man ja andersrum hab ich mir sagen lassen, aber es ist doch noch gut ausgegangen! Das Häuschen steht!

Es hat eine Tür, insgesamt 9 Fenster und hübsche rosa-geblümte Vorhänge. Das Dach ist knallrot, einen Schornstein gibt es nicht 😉 denn es ist ein Passivhaus bzw. eher noch so etwas wie ein Plusenergiehaus, denn es ist ein weich gefüttertes Kuschelhaus, das sogar noch Wärme abgibt 😉
Das Häuschen ist nicht ganz rechtwinklig und ein bisschen krumm und schief, wie es sich für ein ordentliches Hexenhäuschen gehört.

Gerade ist es unterwegs zu seiner zukünftigen Eigenheimbesitzerin und ich hoffe, sie wird – zumindest ein bisschen – aus dem Häuschen sein, wenn es ankommt.

Meine Inspirationen zum Hausbau war vor allem Bella Dia, aber in letzter Zeit habe ich auch ganz wunderschöne, aber ganz andere Häuser bei Patchlisel gesehen. Klickt mal rein, vielleicht werdet ihr auch zu Häuslebauern 😉

Tauschen

Ich habe auch wieder getauscht, ganz viel, ich bin nur leider noch nicht dazu gekommen darüber zu berichten. Auch wenn das jetzt keine chronologische Abhandlung wird und ich vielelicht auch den ein oder andern Tausch ganz auslasse, da keine Fotos existieren fange ich dennoch einfach mal an:

Von Seabiscuit aus dem Tauschforum habe ich diesen wunderbaren Schal bekommen:

Er ist in Gabelhäkeltechnik gearbeitet und richtig schön kuschelig und voluminös.
Eiine Gegenleistung hat sie noch nicht bekommen, aber sie sagt mir hoffentlich bald, was sie sich wünscht. Für einen anderen Tausch habe ich ihr allerdings schon ein Handytäschchen genäht, das sie auch schon bekommen hat:

Das Cordtäschchen gehört nun Seabiscuit. Die anderen beiden sind noch herrenlos. Es passt ein Päckchen Papiertaschentücher oder ein größeres Handy rein.

Ein paar Nähneuigkeiten

Ich habe in letzter Zeit wieder häufiger zur Nähmaschine gegriffen. Ja richtig: gegriffen. Denn ich muss die Gute immer aus ihrem Versteck neben dem Schrank hervorholen und zum Nähen auf den Küchentisch stellen. Den Luxus eines eigenen Nähtisches habe ich nicht. Aber das hat auch seine Vorteile: Ich muss meine Nähsachen nach getaner Näharbeit immer wieder ordentlich wegräumen, so kann sich kein Chaos anhäufen!

An dieser Tasche habe ich weitergenäht. Es fehlt nun praktisch nur noch der Henkel, und das Futter muss an den Außenstoff genäht werden. Außerdem muss ich noch einen passenden Verschluß bzw. Knopf suchen oder basteln – je nach dem. Und dann kann ich auch endlich Filzelas Froschanhänger ausführen.
Ein anderes Projekt von dem es (noch) kein Foto gibt ist eine Mäusehängematte, die ich für einen Tausch gegen Rohstoffe fürs Seife Sieden genäht habe. Die Hängematte ist fertig und auch schon unterwegs zur Tauschpartnerin, aber das Foto ist noch „in der Kamera“, sozusagen.

Aber damit das hier kein Eintrag ohne Fotos wird habe ich noch zwei in petto:
Das sind zwei Kissenbezüge die ich für Perlenmond genäht habe, im Tausch gegen diese schöne Filz-Perlen-Kette.

Ich habe jeweils Streifen aus 2 bzw. mehreren Stoffen geschnitten und zusammengenäht, bis ich jeweils zwei Quadrate hatte. Die habe ich wieder auseinandergeschnitten, quer zu den Streifen, und die Hälften vertauscht und wieder zusammengenäht. So sind dann zwei Kissenbezüge mit einem schönen Streifenmuster entstanden.

Und weil’s so schön ist noch ein Kissen, das ich auch schon verschenkt habe:

Rotkariert

Ich nähe immer noch und ich tausche auch noch fleissig. Z.B. diese Tasche hier:

So eine ähnliche habe ich schon vor einiger Zeit fürs Wanderpaket genäht, da blieb sie aber nicht lange drin, denn Siggi hat sie sich gleich rausgeangelt. Diese neue Tasche hat nun wieder den altbekannten dicken „Knopf“ als Verschluß und eine Innentasche. Sie ist gerade auf dem Weg zu Hortensie, die mir dafür Topflappen (ja, genau, die beiden Spiegeleier sind die Topflappen) und Dekoherzen gefilzt hat – Danke Dir!