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Arbeitstitel Vetiver-Seife

Meine neueste Seife ist eine Soleseife. In der Duftmischung befindet sich ein großer Anteil an ätherischem Vetiveröl, deshalb erstmal dieser Arbeitstitel. Ein klein wenig geärgert hat mich die seife schon, denn in den Formen bildete sich um die Seifenstücke herum eine salzig-laugige Flüssigkeit, ich musste die Seifen nach dem Ausformen erstmal trockenlegen. So ganz klappte das bei den zum Teil vielen kleinen Vertiefungen nicht, so dass an diesen Stellen nun Salzkristalle die Seife zieren.

Mein Versuch, beim Arabesque-Tray, der hier zu sehen ist genauso vorzugehen wie beim Bubbles-Tray letztens ist leider nicht so gut gelungen. Diesmal habe ich nicht lange genug gewartet bis die weiße Masse in den Vertiefungen fest wurde.

Aber erstmal ein kleiner Blick ins Trockenregal:

Und zum Schluss, damit ihr nicht den Eindruck bekommt ich wäre total gefrustet von meiner Seife 😉

Die Farbe gefällt mir gut: Rosa Tonerde kombiniert mit sehr hellen und allenfalls leicht gelblichen Ölen (kein Olivenöl diesmal). Und die Duftmischung mag ich auch, aber das ist kein Wunder, denn da ist neben Vetiver auch ne Menge ätherisches Fenchelöl – eines meiner liebsten ÄÖs – drin:

22g ÄÖ Vetiver
16g ÄÖ Fenchel
4g ÄÖ Elemi
4g ÄÖ Blutorange
4g ÄÖ Palmarosa
3g ÄÖ Lavendel
2g ÄÖ Coriander

Lieblingsfarbe in Keramik

Anfang des Jahres habe ich nochmal einen Töpferkurs gemacht – diesmal „Töpfern auf der Scheibe“. Anstrengend war’s, aber ein paar schöne Teile sind dabei rausgekommen. Es sind gewiss alles keine Meisterwerke, ich bezweifle auch dass ich soweit jemals komme 😉 , aber für’s erste Mal und selbstgemacht bin ich ganz stolz drauf.

Der Kurs war schon Anfang des Jahres, aber die letzten Teile – zwei Schüsselchen in grün und Tasse und Kännchen in naturfarben – konnten jetzt erst gebrannt und abgeholt werden. Ein paar Frühlingsfarben im (fast) Frühherbst. 🙂

Ausgeformt – 10 Tage später

So sieht die Seife mittlerweile aus: Eine fast schwarze Venus.
Die Seifenform ist übrigens der so genannten Venus von Willendorf nachempfunden – einer Kalksteinfigur aus der Altsteinzeit – schlappe 27.000 Jahre alt.

Aber bei den ausführlichen Berichten über die Farbveränderung will ich es nicht belassen, denn das was da so schön dunkelbitterschokobraun geworden ist hat es auch in sich. Ich habe zum ersten Mal mit richtig viel Kürbiskernöl gearbeitet und ich bin schon gespannt aufs erste Anwaschen der Seife.
Im Rezept tummeln sich:
50% Sheabutter
33% Kürbiskernöl und
17% Palmkernöl
Dazu kamen nur noch Lauge, Ziegenmilch und Vanillin – ziemlich puristisch.
Überfettet habe ich die Seife aufgrund der superpflegenden Fette „nur“ 6%.

Und weil ich die Seife so schön finde – nicht nur als Venus – noch ein Foto:

Aber da war doch noch was … Genau: Die zweite ausgeformte Seife. Ebenfalls 10 Tage „danach“ wieder fotografiert:

Diese Seife ist auch nochmal deutlich dunkler geworden, aber die Farbe gefällt mir nicht so gut wie die der Anderen. Die kleinen roten Akzente sind zwar ganz nett, aber das Braun ist trotzdem irgendwie so durchschnittlich und nichtssagend …

Auch zu der Seife noch ein paar Worte zu den „inneren“ Werten:
Ich habe 80% kaltgepresstes Rapsöl und 20% Kokosfett verseift. Dazu kam noch ein klein wenig Salz in die Lauge und ein herb-süßer Duft nach Ingwer, Moschus, Orange und Honig.
Da ich die Seife in eine Tray-Form gegossen und warm eingepackt hatte gelte sie sehr schön, ließ sich super ausformen und war direkt schön fest. Kleinere Einzelförmchen, die ich nicht isoliert hatte hatten keine Chance auf eine Gelphase und blieben dadurch auch viiiiel weicher. So auch dieses immer noch nicht ausgeformte Stück:

Ausgeformt – 2 Tage später

Diese Fotos sind jetzt ganz frisch von heute nachmittag.
Die Vanille-Kürbisseife ist schon extrem nachgedunkelt. Man konnte praktisch zuschauen wie sie stündlich dunkler wurde. Ich bin gespannt ob sich das noch steigert. Der Rückenfarbe der Venus nach zu urteilen (man sieht auch auf dem Foto einen dunkleren rand von der Rückseite her) wird sie noch dunkler.

Die Rapsseife ist dezenter nachgedunkelt, da ist eben viel weniger bräunender Duftstoff drin. Aber ich denke da geht auch noch was …

Trotzdem schade irgendwie. Das gelb war so schön!

Frisch ausgeformt …

habe ich meine beiden neuesten Seifen am Samstag. Direkt danach habe ich sie fotografiert, denn so wie am Samstag und so wie auf den Fotos werden die Seifen nie wieder aussehen. Beide Seifenleime habe ich mit verfärbenden Düften beduftet. Diese verfärben die Seife mit der Zeit bei Luftkontakt braun. Jetzt sehen sie schon ganz anders aus als auf den Fotos – heute oder morgen wird es noch ein Update mit neueren Fotos geben. Aber erstmal so wie sie waren:

Die erste Seife ist mit Vanillin beduftet, das die Seife mit der Zeit dunkelschokobraun werden lässt. Dass sie hier auf dem Foto schon karamellfarben ist liegt an dem verwendeten Kürbiskernöl. An der Herzseife links im Bild sieht man, wie die braune Farbe sich dort schon begonnen hat breit zu machen wo die Seife nicht mehr fest in der Form klebte, sondern sich schon gelöst hatte.

Nummero zwei enthält eine Mischung aus verschiedenen Düften, darunter auch ein Parfümöl mit Vanilleanteil. Hier ist die Grundfarbe ein schönes sattes gelb (gewesen) – kein Wunder, denn hier habe ich 80% goldgelbes kaltgepresstes Rapsöl verseift. Auch hier sieht man schon an der Unterseite, wo die Seife mit der Luft in Berührung kam eine leichte Braunfärbung.

Bienchen und Blümchen Seife

Neue Seifenformen haben nicht nur in meiner Hexenküche Einzug gehalten, sondern sind auch im Seifenformen-Shop erhältlich. Und sie kamen grade rechtzeitig für meine „Bienchen und Blümchen Seife“:

Die Seife besteht aus verseiftem Rapsöl, Kokosfett, Palmfett, Sheabutter, Mandelöl, Traubenkernöl, Kakaobutter und Bienenwachs. Weitere Inhaltsstoffe sind Blütenpollen und Honig. Außerdem ein starker Tee aus verschiedenen Blüten – die Blümchen eben: Holunderblüten, Ringelblumenblüten, Kornblumen, Lavendelblüten, Schlehenblüten und Malvenblüten.

Keinerlei Farben und Duftstoffe! Und trotzdem riecht die Seife sehr intensiv durch den Tee und die Blütenpollen. Und mit der Farbe bin ich auch richtig glücklich: wenn das mal nicht honigfarben ist.

Der Honig stammt aus dem Saarland, den habe ich von einer lieben Neu-Siederin bekommen, der ich im Oktober das Seife Sieden gezeigt habe. Das war schon die dritte Seifenlehrstunde in meiner Küche und es macht immer wieder Spaß bei einer „ersten Seife“ dabeizusein!

Vollmilch-Nuss im Detail

Hier ist sie nun geschnitten und ausgeformt, meine Vollmilch-Nuss Seife:

Man sieht auf diesem Bild ganz schön, welche Seifenstücke warm geworden sind und eine Gelphase hatten, nämlich rechts oben die Seife aus dem Block und links unten aus der Aloha-Einzelform. Eigentlich wollte ich ja die Seife nicht gelen lassen, aber dann ist sie von alleine schon warm geworden und ich habe sie dann noch warm eingepackt, denn halb gegelte Seife mag ich ja gar nicht. Auch die größeren Einzelformen sind von selbst noch recht warm geworden, nur die kleinen Nikolaus- und Glockenformen nicht.
Ja, ich lasse auch Milchseifen warm werden und gelen und ich habe noch keine schlechten Erfahrungen damit gemacht! Den einzigen „Makel“ den ich bisher feststellen konnte ist eben die dunklere Farbe. Wenn ich das gar nicht möchte dann weiche ich auf Einzelförmchen aus und arbeite sehr kalt, d.h. ich lasse die Fette auch sehr stark abkühlen. Milchlauge ist bei mir eh immer sehr kalt.
Schade dass ich kein Foto des Seifenleims gemacht habe, denn der sah noch ganz anders aus als die fertige Seife! Die gemahlenen Walnüsse wurden erst nach circa 3 Stunden so dunkel. Vorher waren sie so hell wie gemahlene Walnüsse eben sind und man konnte sie kaum in der Seife erkennen. Aber mit diesen Walnusspünktchen sieht die Seife eh viel interessanter aus.

Vollmilch-Nuss

Grade mal 24 Stunden alt ist meine neueste Seife:

Verseifte Fette: Kakaobutter, Palmfett, Kokosfett, Walnußöl (ziemlich viel), Macadamianußöl (dito) und Bienenwachs. Dann noch Ziegenmilch und sehr fein gemahlene Walnüße. Sonst nichts.
Die Seife in der Blockform ist recht warm geworden. Sie riecht noch ein wenig eigenartig, wie frische Ziegenmilchseifen halt, aber schon sehr deutlich nussig!
Ansonsten ist sie unbeduftet, was ich ja recht selten mache, aber hier musste es einfach so sein. Demnächst wird noch eine unbeduftete Bienenseife folgen, die dann hoffentlich auch richtig gut riechen wird.

Salzseifendreierlei

Diese drei Salzseifen sind von Dezember bis Februar entstanden. Ich habe mit Babassuöl, Kokosfett, Lanolin, Zucker und Rizinusöl experimentiert, und die Ergebnisse gefallen mir alle gut! Endlich schäumende Salzseife dank Lanolin!
Die Seifen im Einzelnen von vorne nach hinten:
Die blaue „Pfeffer und Salz“ mit Indigo gefärbt und beduftet mit einer ÄÖ-Mischung unter anderem mit Zedernholz, Eukalyptus und schwarzem Pfeffer.
Die rosafarbene ist mit Tonerde gefärbt und riecht nach Osmanthus.
Die beige-braune ist auch mit Tonerde gefärbt, eigentlich gelb-orange, aber die Parfümöle waren stärker. Die Duftmischung war ein Zufallsprodukt, aber absolut gelungen wie ich finde und gehört nun zu meinen Lieblingsdüften! Aber ob ich den Duft je wieder so hinbekommen werde? Ich habe zwar alles aufgeschrieben, aber das ein oder andere PÖ ist mir in der Zwischenzeit schon ausgegangen …

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Neueste Shampooseife

Ich habe wieder eine Shampooseife gesiedet.
Diesmal in … dreimal dürft ihr raten … genau: GRÜN!

Inhaltsstoffe: Verseiftes Avocadoöl und Rizinusöl, Orangenblütenhydrolat, ätherisches Rosmarinöl und Salz. Nur 1% überfettet.