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Lieblingsfarbe – diesmal unbeabsichtigt

Die erste Seife in diesem Jahr ist ein fast ganz klassisches Viertelrezept:

  • 25% Kokosfett
  • 25% Palmfett
  • 25% Olivenöl
  • 25% Erdnußöl

Eigentlich sollte die Seife blau werden, aber ich schätze ich war viel zu sparsam mit dem Pigment Ultramarinblau. Durch die Mischung mit den Fetten ist es immerhin ein schönes Grün geworden, und gegen meine Lieblingsfarbe kann ich ja nix einzuwenden haben! 😉

Beduftet mit einer frisch-herben Mischung aus Parfümölen und ansonsten ganz unspektakulär und nicht marmoriert, da ich die neuen Kudos-Stempel für den Shop ausprobieren wollte. Das hier sind  meine derzeitigen Lieblingsmotive:

 

Und dann ist gleich noch eine zweite Seife entstanden: Blumig und frühlingshaft! Aber dazu ein andermal mehr!

Seifenbilder

Es ist mal wieder Zeit dafür! So einige Seifen, die nun schon seit ein paar Monaten reifen habe ich noch gar nicht richtig hier vorgestellt. Deswegen gibt es heute mal einen Seifenrundumschlag:

Sandelholzseife – Dezember 2007
Die hatte ich schon ganz nebenbei in meiner „Abhandlung“ zum Marmorieren gezeigt:

Beduftet mit naturidentischem Sandelholz- und Geraniumöl und schon Ende letzten Jahres gesiedet.

Viva Colonia – Januar 2008
Beim Ansetzen der Duftmischung habe ich mich zuerst an einem Kölnisch-Wasser-Rezept orientiert, aber dann wurde sie doch anders. Der Name ist geblieben. Der Duft setzt sich unter anderem zusammen aus: Bergamotte, Basilikum, Tangarine, Eichenmoos, Petit Grain. Insgesamt sehr frisch! Auf Wunsch einer einzelnen Dame 😉 die genaue Duftmischung:
19g Bergamotte n.i.
6g ÄÖ Basilikum
4g ÄÖ Tangarine
4g PÖ Oakmoss
4g ÄÖ Petit Grain
3,2g ÄÖ Zitrone
3,1g PÖ Orangenblüte
2,7g ÄÖ Blutorange
2,5g ÄÖ Mandarine
2,1g ÄÖ Palmarosa
0,4g ÄÖ schwarzer Pfeffer

Verseift habe ich Erdnuss-, Oliven-, Kokos- und Palmöl, sowie Kakao- und Sheabutter.
Einige Einzelförmchen, in die ich zunächst anders gefärbte Seifenmasse gestrichen habe und dann mit blauer Seifenmasse aufgefüllt:

Einen anderen Teil der Seifenmasse habe ich im Block marmoriert, Bilder davon waren schon im letzten Eintrag zu sehen:

Plumeria Seife – Januar 2008
Bei dieser Seife habe ich zunächst erst nur sehr wenig gerührt, da das Parfümöl zum schnellen Festwerden neigt. In der Form hat die Masse sich dann wieder getrennt. Alles zurück in den Topf, etwas Wasser dazu, fleissig mit dem Stabmixer gerührt, dann konnte ich die Masse sogar auch noch in Einzelformen füllen! Leider blieb sie durch das zusätzliche Wasser und das verwendete Sesamöl sehr lange weich und beim Fototermin waren die rosa und hellblauen Plumerias aus den Einzelformen noch nicht ausformbar.

Solemilchseife – Februar 2008
Diese Seife enthält Sole, sowie Schafsmilch- und Büffelmilchpulver, eine frisch-blumige Duftmischung und verseiftes Olivenöl (58%), Kokosöl und Sheabutter (je 16%), Sesamöl (6%) und Sonnenblumenöl (4%).

Rosenseife und Rula – April 2008
Diese beiden Seifen habe ich mal wieder mit meiner Schwester zusammen gesiedet:

Eine Rosenseife (welche von beiden das ist, ist ja nicht schwer zu erraten, oder? 😉 ), die leider ziemlich andickte, aber dennoch ist die Marmorierung ganz nett geworden finde ich. Und eine frische sehr seifig riechende Seife mit einer erprobten Duftmischung (da könnte ich mich wirklich reinlegen!) und viel filigranerer Marmorierung.
Beide Seifen entstanden aus der gleichen Seifenmasse. Die Unterschiede in der Marmorierung ergeben sich einfach daraus, dass die Rosenseife schnell und eher apfelmusartig fest wurde, da war ein klassisches Marmorieren nicht wirklich möglich, das war eher ein Klecksen der verschiedenen Farben in die Form. Die rote Lebensmittelfarbe, die wir bei dieser Seife verwendet haben neigt auch eher dazu die Marmorierung eher schwammig aussehen zu lassen. Aber für mich passt das absolut zur Rosenseife dazu! Meine letzte sah auch so aus 🙂
Die andere Seifenmasse blieb zwar auch nicht vorbildlich flüssig, aber wurde eher sachte und so wie man es sich eben vorstellt puddingartig, so war das Marmorieren doch erheblich einfacher und im Ergebnis auch ganz anders.

Schwimmseife???

Da hab ich doch wohl tatsächlich eine Schwimmseife produziert! Und das obwohl ich das gar nicht wollte, ich kann mir auch gar nicht erklären wie das passiert ist!

Aber mal von Anfang an:
Ich wollte wieder eine Soleseife sieden. Auch wieder im Block, nur diesmal wollte ich die Seife wirklich ganz früh schneiden. Irgendetwas ist mir dazwischen gekommen und ich hab’s vergessen. Also ist mir wieder das gleiche passiert wie bei der letzten Soleseife:

Die nächste Soleseife kommt auf jeden fall in Einzelförmchen, da führt kein Weg dran vorbei, so ein Desaster will ich mir nicht nochmal antun. Soleschäfchen, das wär‘ doch was?

Aber jetzt erst mal zu dieser Seife hier. Sie heißt ganz schlicht und einfach Fichtennadelseife – und so riecht sie auch. Die Seife besteht aus viel Olivenöl sowie Kokos- und Palmfett, und schäumte erst (ich habe sie schon Anfang Dezember gesiedet) verhalten, aber jetzt wird es schon besser und der Schaum ist wunderbar seidig und cremig.
Wenigstens kann sie mit ein paar „inneren Werten“ auftrumpfen wenn das Aussehen schon zu wünschen übrig lässt.

Auf jeden Fall kam mir die Seife von Beginn an recht leicht vor, jetzt habe ich endlich den Schwimmtest gemacht: Sie schwimmt tatsächlich! Ich habe keinerlei Ahnung warum, denn ich habe ganz normal mit dem Stabmixer gerührt, und mir ist auch nicht bewusst, dass ich besonders viel Luft hineingerührt hätte. Das einzige „Ungewöhnliche“ war, dass ich den Seifenleim in noch sehr flüssigem Zustand in die Form gegossen habe.
Aber ich will mich ja gar nicht beschweren über meine erste Schwimmseife 🙂

Einfach und gut

Gutes kann manchmal so einfach sein!
Z.B. eine Seife aus 70% Olivenöl und 30% Kokosfett.
Ok, es ist auch noch etwas mehr drin: Seide, Salz und ätherische Öle. Noch dazu habe ich nicht einfach nur Olivenöl genommen, sondern verschiedene Ölauszüge (Geürze, Salbei, Ringelblume und Johanniskraut) gemischt. Aber trotzdem bin ich von dieser einfachen Mischung schon jetzt nach 4 Wochen begeistert! Die Seife schäumt cremig und reichhaltig – was will man mehr? Achja, genau Duft! Der besteht in diesem Fall aus ätherischen Ölen:

15g Petit Grain
4g Lavandin
4g Elemi
1g Melisse indikum
1g Basilikum

Und eigentlich bräuchte die Seife auch noch einen Namen … leider fehlt mir da noch die zündende Idee.

Fazit: Eine super Mischung! Warum habe ich die noch nicht früher ausprobiert?

Nachtrag: Die seife hat jetzt einen Namen: Olissa

Testergebnisse des Ein-Öl-Seifen-Projekts

Mittlerweile habe ich alle Testergebnisse online gestellt. Durch klicken auf die einzelnen Fotos gelangt man zu den Testergebnissen und Fotos der einzelnen Seifen. Wenn irgendwas fehlt oder nicht stimmt, sagt mir bitte Bescheid.

Weitere Ein-Öl-Seifen-Fotos, Vergleiche und Hitlisten
Fotos: Alle Einzelölseifen auf einen Blick
Vergleich: Welche Seife ist „am weißesten“? Und welche Farben gibt es sonst noch?
Liste: Welche Seife ist schon ranzig?

Ich hoffe, so können auch all diejenigen, die mit meiner „alten“ Homepage Probleme hatten die Ergebnisse des Projekts sehen!?
Nachtrag: Ok, das funktioniert leider nicht so, wie ich mir das vorgestellt habe. Es tritt wohl immer noch der gleiche Fehler auf. Wenn ich eine Lösung gefunden habe werde ich es auf jeden Fall hier veröffentlichen!

Olivenölseife „Gewürzbasar“

Gerade habe ich diese gestern gesiedete reine Olivenölseife angeschnitten.
Das komplette Olivenöl stand vorher 6 Wochen als Gewürzauszug auf der Fensterbank. Die Mischung dazu habe ich sozusagen „quer durch den Gewürzbasar“ angesetzt: Anis, Orangenschalen, Muskatnuss, Zimt, Kardamom, Pfefferminze, Koriander, Fenchel, Nelke, Wacholderbeeren, Piment, Ingwer, Pfeffer und Kreuzkümmel.
Für die gold-beige Farbe (kommt leider auf dem Foto nicht so schön rüber) ist neben den Gewürzen ein großer Esslöffel Honig verantwortlich. Und damit die Seife auch ein klein wenig schäumt – das hoffe ich zumindest! – ist noch Kokosmilch und Seide drin.

Und jetzt heißt es: Geduld, Geduld, Geduld! Denn eine Olivenölseife muss lange lagern bis sie so richtig gut ist! Obwohl es duftmäßig so schön passen würde ist diese Seife an Weihnachten bestimmt noch nicht richtig reif … aber dafür nächstes Jahr! 😉

Aladins Wunderseife

Diese Seife entstand schon am 5. September. Durch das viele Olivenöl (75%) ist sie noch recht weich, und wird noch eine Zeit lang brauchen bis sie so richtig gut ist. Aber riechen tut sie jetzt schon klasse!
Ich habe sie mit einer Mischung aus ätherischen Ölen beduftet:
27g ÄÖ Orange
12g ÄÖ Fichtennadel
11g ÄÖ Lavendel
10g ÄÖ Teebaum
4g ÄÖ Zedernholz
3g ÄÖ Palmarosa
2,5g ÄÖ Petit Grain
2g ÄÖ Anis
2g ÄÖ Elemi
2g ÄÖ Blutorange
1g ÄÖ Vetiver
0,5g ÄÖ Patchouli

Seife Aladin