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NotizBÜCHER und Co.

Neues aus Altem zu machen, Recycling von nicht mehr benötigten Dingen und das Verwenden von Bekanntem in einem neuen Kontext faszinieren mich schon immer.

Schon lange sammele ich alte Bücher mit witzigen Titeln oder hübschen Umschlägen um sie zu recyceln / zu verbasteln. Nun war die Zeit reif, einige davon auseinanderzunehmen und mit anderen Materialien neu zusammenzusetzen.

 

Dabei sind wieder einige NotizBÜCHER entstanden.

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Aber auch als erster Versuch eine kleine Fächermappe mit allerlei verschiedenen Papierresten:

 

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Und einfache Mappen, bei denen ich mit unterschiedlichen Verschlussarten experimentiert habe.

Einmal mit einer Bastschnur, die um die Mappe gewickelt wird und dann eingeklemmt wird …

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… und dann ein Gummiband das auf der Rückseite befestigt wird und dann einfach um die Mappe herumgezogen wird. Das gefällt mir deutlich besser, zumal die Bastschnur wohl nicht sehr lange haltbar sein wird, wenn sie öfter um das Metallteil gewickelt wird.

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Einige der Notizbücher haben noch keinen neuen Besitzer gefunden. Wenn ihr Inteesse habt gegen Handgefertigtes zu Tauschen freue ich mich auf eure Mail.

Upcycling – Klopapierrollen und Kerzenreste

Klopapierrollen haben eine Menge Upcycling-Potential.

Sie eignen sich prima zum Zusammenhalten angebrochener Geschenkpapierrollen oder zum Ordnen von Kabelchaos. Andere zaubern daraus Wanddeko oder Geschenkverpackungen.

Mein Recyclingprojekt habe ich auch vor einiger Zeit im Netz gefunden, den Link finde ich aber nun nicht mehr. Vorrangig geht es dabei nicht um das Recycling der Papprollen sondern um die vielen Kerzenreste, die gerade zur Winter- und Weihnachtszeit übrig bleiben und die doch eigentlich zu schade zum Wegwerfen sind und noch einen Nutzen haben könnten. Vielleicht werden aus den Kerzenresten diesen Jahres die Kerzen für den Adventskranz 2015?

Recyclingmaterialen:

  • Klopapierrollen
  • Kerzenreste, am Besten farblich abgestimmt

Neue Materialen in diesem Projekt sind:

  • Kerzendocht aus dem Bastelladen
  • etwas Paketklebeband
  • Zahnstocher

Und los geht’s:

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Die Rollen an einer Seite zukleben. Mittig ein Loch im so entstandenen Boden machen. Der Docht muss einige Zentimeter länger als die Klopapierrolle zugeschnitten werden. Ein Ende des Dochts durch das Loch im Boden ziehen. Das andere Ende an einen Zahnstocher knoten und den Zahnstocher oben auf die Rolle legen, so dass der Docht mittig durch die Rolle durchgeht.

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Unten das Dochtende mit Klebeband von außen festkleben, so dass der Docht fixiert ist und die ganze Sache unten dicht ist.

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Das Wachs schmelzen, z.B. im Wasserbad.

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Wenn alles geschmolzen ist, das Wachs in die Rollen einfüllen – vorsicht heiß 😉 – erstmal nur ein wenig, dies etwas antrocknen lassen und dann den Rest eingießen.

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Ich musste bei meinen Kerzen nach ein paar Minuten noch ein wenig nachgießen. Die Pappe hat wohl einen Teil des Wachses aufgesaugt.Kerzen6

Nachdem das Wachs ausgehärtet und abgekühlt ist können die Kerzen ganz einfach ausgewickelt werden.

Et voilà:

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Sofern ich es technisch hinbekomme reihe ich mein Kerzenprojekt beim Upcycling-Dienstag ein. Da stöbere ich immer mal wieder gerne! Vielleicht habe ich dort sogar die Idee zu diesem Upcycling gefunden …

 

PS: Gerade entdeckt, dass die Raumfee kürzlich ebenfalls sehr hübsch Kerzenreste recycelt hat – unbedingt mal reinklicken!

Schnelle Bastelei zwischendurch

 

Ups, eben noch Weihnachten und nun schon Sommer …. aber so lange das Wetter noch nicht so sehr nach draußen lockt bleibt Zeit in die Seifenküche zu gehen (dazu in den nächsten Tagen mehr) oder für eine kleine wirklich schnelle Bastelei zwischendurch.

Magnetklebeband auf der Rolle wollte ich schon lange mal ausprobieren. Nun liegt es schon zwei Monate auf meinem Schreibtisch bevor mir wieder die Dominosteine aus einer Haushaltsauflösung in die Hände geraten sind und ich kurzerhand beides zusammengebracht habe.

 

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Das dünne Magnetklebeband eignet sich nicht dazu, schwere Gegenstände zu halten, aber mit diesen leichten Holzdominosteinen geht es. Im Kollektiv halten einige der Dominosteine nun den Müllabfuhrkalender an seinem Platz.

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Gläserne Seifenschale

Futsch ist mein letzter Eintrag zu meiner neuen zweckentfremdeten bzw. recycelten Seifenschale … irgendein Spaßvogel hat sich wohl in meinen Blog gehackt und den Eintrag gelöscht. 🙁

 

Aber davon lasse ich mir nicht die Laune verderben, die Bilder sind noch da! Deshalb ohne viele Worte eine kleine Vorher-Nachher-Show:

So habe ich sie auf einem Flohmarkt im letzten Jahr gefunden:

vorher

Und so sieht ihr neues Wirkungsfeld in meinem Badezimmer aus:

nachher

Öfter mal was aus Papier

… gibt es im Moment nach langer Zeit bei mir.
Endlich habe ich mich der über Monate gesammelten Utensilien zum Notizbücherbinden angenommen. Passendes Paper aussuchen, schneiden, kombinieren, stanzen, lochen, binden dabei lässt sich herrlich abschalten und es sind einige Notizbücher entstanden.
Ganz kleine Bücher für die Kleinen oder auch für die Großen, die den Tiger und seine Kollegen (immer noch) toll und süß und knuffig finden:


Als Buchcover dienen hier die EInzelteile eines Janosch-Kartenspiels.

Und das ein oder andere NotizBUCH – schon vielfach gesehen und bewundert bei Frau Liebe und Lena ist auch entstanden. Die Buchcover sind recycelte Schätzchen vom Flohmarkt, das Innenleben bilden meist bunt zusammengesetzte Farbige und/oder gemusterte Papiere.

Die ein oder andere Atlasseite bzw. Landkarte vom Flohmarkt habe ich auch schon in Notizbüchern verarbeitet, aber die sind leider schon verschenkt. Fotos gibts erst wieder beim nächsten Projekt.

Skandinavien häppchenweise

Bei Streifzügen durch Blogs entdecke ich immer wieder tolle Ideen und Anleitungen. Ganz oft setze ich mir Lesezeichen oder lade Anleitungen herunter. Aber ihr werdet es sicher ahnen: Meistens bleibt es dabei. Aber diesmal war das anders:
Anfang der Woche fing es an mit einer englischsprachigen Anleitung für „Fabric Paper Tape“ . Papierklebeband habe ich da und Stoff sowieso. Was für ein Kleber dort benutzt ist habe ich zwar auf Anhieb nicht verstanden, aber da gab es schon Ideen womit man es mal probieren könnte.
Dann bin ich über einen anderen Blog gestolpert, der mich wieder an die Klebebandidee erinnert hat, nur diesmal etwas anders umgesetzt. Und dann bin ich noch da gelandet.
Dass die Idee biem Einknaufen immer noch in meinem Kopf spukte sieht man an meiner Beute:

Und dann musste gleich ausprobiert werden. Zunächst meine Lieblingsflohmarkt- und Second Hand-Beute der letzten Zeit: Atlanten! (Die kaufe ich ja eigentlich für andere Projekte, aber dazu später mal mehr.)
Hier: Skandinavien in handlichen Häppchen:

Das grüne Geschenkpapier:

Und dann Stoff auf Papierklebeband. Dazu habe ich Klebebandstreifen auf Prospekthüllenfolie geklebt. Diese Folie ist leider nicht so schön glatt, so dass das Wiederablösen nicht so einfach ist. Da muss ich für die nächste Bastelstunde mal nach Alternativen Ausschau halten. Aber das Papierklebeband ist rauh genug so dass Kleber und Stoff gut dran haften. Das Klebeband habe ich dann mit Klebestift eingestrichen und dann auf die linke Stoffseite gelgt – andrücken so dass sich keine Falten bilden – trockenen lassen – fertig 🙂

Das gleiche habe ich noch mit einer Papierserviette bzw. mit deren oberster Lage versucht (mein erstes Mal Serviettentechnik! :-O ), da scheint natürlich das braune Klebeband durch und der aufgetragene Klebstoff war doch etwas zu viel für die dünne Serviettenlage, aber mit etwas Geduld beim Trocknenlassen ist es doch noch geworden – es ist ganz links das rosa Blumenmuster.

Das ganze wurde dann gleich noch ausgetestet, bevor ich mich mit der anderen Einkaufsbeute beschäftigt habe (und dazu schreibe ich sicher irgendwann noch was):

Über das ganze Basteln mit Papier ist natürlich das Basteln am Blogoutfit etwas ins Hintertreffen geraten und ich habe leider immer noch diesen seltsamen Fingernagelheader da oben der bei dem schönen grünen Theme schon voreingestellt war.

Kleinigkeiten, die Freude machen

… beim Nähen und beim Verschenken. Das sind diese Untersetzer für Gläser und Tassen.

Ich könnte Stunden damit verbringen verschiedene bunte, gemusterte und einfarbige Stoffe miteinander zu kombinieren und diese kleinen Dinger zu nähen. Meine Stoffquellen für diese Nähereien sind dabei meistens Tischdecken und Bettwäsche vom Flohmarkt, ausrangierte Hemden und Blusen oder schöne bunte karierte Geschirrtücher. So wie bei diesem roten Set mit großem Untersetzer z.B. für den Saftkrug oder die Kaffeekanne.

Das Papierschöpfen entdeckt

Ich habe es ja schon angedeutet: Ich habe Papier geschöpft! Und das ist so einfach! Und es gibt tausend Möglichkeiten! Kurzum: Ich bin begeistert!

Aber mal von vorne: Nachdem ich ja diese Anleitung gefunden hatte schien mir das ganze doch recht unkompliziert, und ich war schon fest entschlossen es auszuprobieren. Mir fehlte nur noch ein Schöpfrahmen. Fliegengitter aus richtigem Draht konnte ich zuerst mal keines finden … also wurde das Projekt aufgeschoben. Und dann bekam ich letzte Woche zwei Bücher zum Thema Papierschöpfen. Eines davon von Ingrid Ute Ehlers „Papierschöpfen für Einsteiger“, was ich sehr empfehlen kann. Die Autorin stellt auch alternative Schöpfrahmen vor, unter anderem ein Spritzschutzsieb, das man zum Braten nimmt. Das war schnell organisiert, und ich habe die ersten runden Papiere geschöpft.

In rosa und grün. Komplett aus „Altpapier“, also Papier, das mindestens schonmal einseitig bedruckt war. Gefärbt habe ich auch mit Recyclingpapier. Im rosaroten Papier sind noch ein paar gelbe Blütenblätter drin und im grünen sind zusätzlich noch Teekräuter und Orangenschalen drin.

Gestern habe ich mir dann auch endlich Schöpfrahmen gebaut. Wirklich nicht schwer, wenn man die richtigen Utensilien dafür beisammen hat! Und heute Nachmittag gibt es dann auch erstmals rechteckiges Papier bei mir!

Ich habe es getan …

Gefährlich …

Ich habe einen (mir) neuen Blog entdeckt: http://blog.elektromilch.de/ . Aber keine Angst: Auch wenn der Titel etwas ungewöhnlich klingt, alle die kein sehr ausgeprägtes das-muss-ich-unbedingt-auch-mal-ausprobieren-Gen haben, können unbedarft klicken und die schönen Werke bewundern. Diejenigen unter uns mit dieser Veranlagung sollten vorsichtig sein, und sich das zwei Mal überlegen, denn dort gibt es eine Anleitung zum Papierschöpfen
Und das sieht so einfach aus …