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Rhabarbersirup, die zweite

Ein Jahr danach ist einiges anders:

  • der Ort, an dem ich den Sirup gekocht habe
  • das Wetter … im letzten Jahr war ich in Rock und Sandalen unterwegs als ich den Rhabarber auf dem Markt gekauft habe – heute mit Regenschirm, wobei ich ehrlicherweise sagen muss, dass es wenigstens während des Marktbesuchs trocken war …
  • der Sirup ist blasser, eher ferkelrosa; das Foto (bei elektrischem Licht gemacht, s.o.) täuscht da etwas
  • der Rharbaber war nicht so schön rot wie letztes Jahr – ob es wohl an der Sorte oder am Wetter liegt?
  • trotz spontanem Rhabarberkauf (regional und günstig, da musste ich zugreifen) war ich gut vorbereitet und hatte genügend Zucker und Sirupflaschen; natürlich habe ich wieder eine ordentliche Menge Rhabarber verarbeitet – da kommt man mit wenig Aufwand an einen ordentlichen Vorrat (nicht so wie beim Zitronensirup …)
  • diesmal keine Vanille

Das Ergebnis ist das gleiche: leckerer Sirup!
130525_Rhabarbersirup

 

Noch so ein Frühlingsding!

Rhabarber … ist mir eigentlich viel zu sauer. Aber als Getränk: mmmh!

Da ich aber leider viel zu selten in den Genuss komme wollte ich heute Abhilfe schaffen und habe ohne viel nachzudenken 2,8kg Rhabarber gekauft. Erst zuhause, auf der Suche nach einem Rezept bin ich beim Kuriositätenladen fündig geworden und musste feststellen, dass das wohl ein seeeehr großer Rhabarbersirupvorrat werden wird. Die Zuckervorräte ausgewogen – reicht grade so. Sirupflaschen herausgesucht – das wird knapp! … alle anderen geeigneten leeren Flaschen (inklusive Milchflaschen) zusammengesucht und gespült – sehr gut, das reicht!

So sieht ein Teil meines neuen Sirupvorrats aus:

Mit Mineralwasser gemischt ergibt sich ein schönes rosarot!

Das Farbenspiel vorher war auch nicht zu verachten:

 

 

Was wäre der Frühling ohne Flieder?

Nur halb so schön, oder?

 

Und  ein Seifenvorrat ohne Fliederseife? Ist eindeutig unvollständig! Dieses Manko habe ich endlich wieder ausgeglichen. Wobei mein Seifenvorrat aus Seifensiedersicht immer noch leicht unvollständig ist: Die Fenchelseife geht zur Neige, Lavendelseife fehlt, eine schneeweiße pure Salzseife wäre auch nochmal schön und die obligatorische  reine Olivenölseife sollte man eigentlich auch immer auf Vorrat haben …

Aber hier ist erstmal meine Fliederfee:

Und ich freu mich, dass ich im März ans Sieden gedacht habe, denn jetzt ist sie schon ausgereift und kann benutzt werden!

Arbeitstitel Vetiver-Seife

Meine neueste Seife ist eine Soleseife. In der Duftmischung befindet sich ein großer Anteil an ätherischem Vetiveröl, deshalb erstmal dieser Arbeitstitel. Ein klein wenig geärgert hat mich die seife schon, denn in den Formen bildete sich um die Seifenstücke herum eine salzig-laugige Flüssigkeit, ich musste die Seifen nach dem Ausformen erstmal trockenlegen. So ganz klappte das bei den zum Teil vielen kleinen Vertiefungen nicht, so dass an diesen Stellen nun Salzkristalle die Seife zieren.

Mein Versuch, beim Arabesque-Tray, der hier zu sehen ist genauso vorzugehen wie beim Bubbles-Tray letztens ist leider nicht so gut gelungen. Diesmal habe ich nicht lange genug gewartet bis die weiße Masse in den Vertiefungen fest wurde.

Aber erstmal ein kleiner Blick ins Trockenregal:

Und zum Schluss, damit ihr nicht den Eindruck bekommt ich wäre total gefrustet von meiner Seife 😉

Die Farbe gefällt mir gut: Rosa Tonerde kombiniert mit sehr hellen und allenfalls leicht gelblichen Ölen (kein Olivenöl diesmal). Und die Duftmischung mag ich auch, aber das ist kein Wunder, denn da ist neben Vetiver auch ne Menge ätherisches Fenchelöl – eines meiner liebsten ÄÖs – drin:

22g ÄÖ Vetiver
16g ÄÖ Fenchel
4g ÄÖ Elemi
4g ÄÖ Blutorange
4g ÄÖ Palmarosa
3g ÄÖ Lavendel
2g ÄÖ Coriander

Ein Hauch von rosa ist noch da.

Aber nur ein Hauch. Den Namen „Rosa Schweinchen“ hat sie sich damit nun nicht verdient. Obwohl der zu den Inhaltsstoffen schon passen würde …

Verseift habe ich Kokosfett, Erdnussöl, Schweineschmalz, Rapsöl, Palmfett und Sesamöl und beduftet diesmal ganz ohne wilde Mischung sondern einfach nur mit einem Parfümöl, das so ähnlich wie die weltbekannte Creme in der blauen Dose riecht.

Neben dieser Trayform konnte ich noch ein paar Einzelformen füllen bevor der Seifenleim zu dick wurde. Ich wusste ja, dass das Parfümöl nicht einfach zu handhaben ist, so habe ich gleich viel Wasser dazugegeben und den Leim ganz ordentlich in die Formen bekommen, nur ein paar kleine Luftbläschen sind zu sehen.

Ich hatte das große Vergnügen neue Silikonformen für den Shop zu testen. Leider auch hier wieder einige Luftbläschen. Aber die Form ist soooo schön, da machen mir auch die wenigen kleinen Löcher nichts aus.

Und nicht nur die Motive, auch das Ausformen ist einfach ein Traum, auch bei extrem weichen Seifen die in anderen Formen hartnäckig festhängen. Nein, nicht diese hier, die ging mit Einsatz des Gefrierfaches ganz gut raus, aber die hier schon erwähnte erste Seife des Jahres hing hartnäckig fest – trotz einfrieren – nur aus dieser rosigen Herzform ließ sie sich spielend leicht ausformen.

 

Zwei mal „na ja“ …

Erstmal: Sieden in der Seifenküche ist toll! Und die Brombeeren haben sich nicht in meiner Küche verteilt – wobei das bei unserer Farbgebung in der Küche vielleicht gar nicht das ganz große Fiasko gewesen wäre. 😉

 

Aber: Der herrlich weiße Seifenleim verfärbte sich nach Zugabe des PÖ rosa!!! Und in der Zwischenzeit nimmt der Brombeersirup mehr und mehr geleeartige Konsistenz an!!!

Doch es besteht noch Hoffnung: Die Seife hellt sich vielleicht noch etwas auf beim Trocknen und Reifen und bisher lässt sich der Sirup durch vorheriges Schütteln auch wieder aus der Flasche rausbewegen.

 

(Und jetzt erst auf dem Foto fällt mir auf, dass die letzte Zeile bei der Inhaltsangabe bei einigen Etiketten abgeschnitten ist … och mensch … das ist wohl nicht mein Tag heute.)

 

Die Neue

.. ist ein Beweis dafür dass ich noch siede! Im Moment leider viel seltener als ich gerne würde, aber: Kommt Zeit kommt auch mehr Zeit (für viele neue Seifen und Experimente)!

Vor ein paar Wochen entstand eine Seife in Frühlingsfarben und in teils neuen flower-powerigen Formen.

Die Seife riecht geheimnisvoll, warm aber trotzdem auch frisch und frühlingshaft.
Je ca. 20% Olivenöl und Sheabutter, je 15% Traubenkernöl, Palmkernöl und Sesamöl, dazu noch Palmöl, Kakaobutter und Rizinusöl.
Nicht so minimalistisch wie bei einigen meiner letzten Seifen aber dafür lauter feine Sachen.
Diesmal war die Seife trotz Wasserreduktion dank der vielen sehr weichen Öle nach ziemlich weich und ließ sich nicht ohne vorherigen Aufenthalt in eisiger Tiefkühlkälte ausformen. Zumindest die auf dem Foto. Die 3D-Formen haben mich was das ausformen angeht hier ziemlich überrascht: Keinerlei Probleme und superglatte Seifen.

Blumengarten

Wie letztens schon angedeutet habe ich noch eine andere Blumenduftseife gesiedet. Eine wilde Mischung unterschiedlicher Blumendüfte ergibt hier einen absolut klassischen Seifenblumenduft. Dieser hat die Seifenmasse leider auch ziemlich schnell andicken lassen, daher ist sie außen auch nicht so schön glatt geworden.
Aber mit dem Duft und der Farbe verbreitet sie so richtig Frühlingsstimmung!

Zusammensetzung:
43% Sheabutter
25% Kokosnussöl
20% Walnussöl
12% Rapsöl

Etwas neues aus Papier

Leider bin ich schon ganz lange nicht mehr zum Papier schöpfen gekommen. Dafür habe ich aber wiedermal einige Notizbücher gemacht. Diesmal sind die Bücher größer (A5), dicker und auch anders hergestellt, als die kleinen vom November. Ich habe ganz unterschiedliche Papiere, von handgeschöpft, über einseitig bedruckt, verschieden liniert, bis zu Seiten aus alten Büchern zusammengenommen und mit einer Spiralbindung gebunden. Herausgekommen sind unterschiedlich farbige Notizbücher, die sich auf jeder Seite immer wieder anders zeigen.

Kleine Notizbücher

Diese beiden Notizbücher oder eher -heftchen sind ganz neu und ganz schnell gemacht:

Das Prinzip habe ich von dieser Anleitung bei How about orange übernommen. Und bei der Ausführung habe ich mich von Hanna durch diese Anleitung inspirieren lassen.

Der „Umschlag“ ist etwas dickeres Papier mit einem eigenen Sternedesign bedruckt, die Innenseiten bestehen aus einer bunten Mischung aus Packpapier, Transparentpapier, selbstgeschöpftem, buntem … allem möglichen Papier.
Wer sagt denn, dass es immer weiß und liniert sein muss!?