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Kleine Strickprojekte

Branching Out ist noch immer nicht fertig, aber zwischendurch habe ich für ein paar kleinere Sachen zu den Nadeln gegriffen: Es sind wieder ein paar Strickhüllen für diverse Kleingeräte entstanden. Vom Prinzip her nichts neues. Aber andere Farben, andere Größen etc., man braucht doch schließlich was zum Wechseln!


2 Hüllen für Handys …


2 Hüllen für iPod nano …


und eine für ’nen normalen iPod.

Alles aus kleinen Sockenwollresten gestrickt.

Tiny Happy Bag

Nachdem ich bei Filzela letztens diese zwei schönen Taschen gesehen habe, habe ich mir auch diese Anleitung nochmal rausgekramt, die ich mir vor laaaanger Zeit mal ausgedruckt habe, aber dann irgendwie wieder vergessen habe.

Und dann entstand – relativ schnell – diese schöne Tasche: Voilà, mein erster Tiny Happy Bag 🙂

Außen relativ schlicht, schöner schwerer blauer Stoff, dafür innen mit blau-rosafarbenem Blumenmuster. Aus dem Futterstoff habe ich auch den „Knopf“ gemacht:

Ganz spontan ist dann der bestickte Kantenabschluß entstanden. Beim einnähen der beiden Innentaschen (auch in dunkelblau), die ich mit weißem Zierstich verschönert habe, kam ich auf die Idee auch an der äußeren Kante mit einem Zierstich entlangzunähen. Die besten Ideen sind doch meist die spontanen!

Superweiche Seife mag ich ja gar nicht

und trotzdem ist es passiert.
So eine weiche Seife habe ich wirklich schon lange nicht mehr fabriziert … seit der 1Öl-Traubenkernölseife oder so. Aber das Rezept an sich ist traumhaft, wenn man sich ein bisschen bei der Zugabe der Ziegenmilch zügelt:
48% Sesamöl
je 22% Kokos- und Palmöl
8% Sojaöl
Und der Vorteil an Seife, die nicht andicken will liegt klar und deutlich am größeren Zeitfenster fürs Marmorieren:

Duftmischung:
27g ÄÖ Lavendel
18g ÄÖ Fenchel
11g ä. Hoöl
4g ÄÖ Zitrone
2g Benzoeextrakt
36 Tropfen ÄÖ Patchouli

Der Duft muss sich noch ein wenig entwickeln, aber ich glaube, der wird klasse!

Das Papierschöpfen entdeckt

Ich habe es ja schon angedeutet: Ich habe Papier geschöpft! Und das ist so einfach! Und es gibt tausend Möglichkeiten! Kurzum: Ich bin begeistert!

Aber mal von vorne: Nachdem ich ja diese Anleitung gefunden hatte schien mir das ganze doch recht unkompliziert, und ich war schon fest entschlossen es auszuprobieren. Mir fehlte nur noch ein Schöpfrahmen. Fliegengitter aus richtigem Draht konnte ich zuerst mal keines finden … also wurde das Projekt aufgeschoben. Und dann bekam ich letzte Woche zwei Bücher zum Thema Papierschöpfen. Eines davon von Ingrid Ute Ehlers „Papierschöpfen für Einsteiger“, was ich sehr empfehlen kann. Die Autorin stellt auch alternative Schöpfrahmen vor, unter anderem ein Spritzschutzsieb, das man zum Braten nimmt. Das war schnell organisiert, und ich habe die ersten runden Papiere geschöpft.

In rosa und grün. Komplett aus „Altpapier“, also Papier, das mindestens schonmal einseitig bedruckt war. Gefärbt habe ich auch mit Recyclingpapier. Im rosaroten Papier sind noch ein paar gelbe Blütenblätter drin und im grünen sind zusätzlich noch Teekräuter und Orangenschalen drin.

Gestern habe ich mir dann auch endlich Schöpfrahmen gebaut. Wirklich nicht schwer, wenn man die richtigen Utensilien dafür beisammen hat! Und heute Nachmittag gibt es dann auch erstmals rechteckiges Papier bei mir!

Ich habe es getan …

Salzseifendreierlei

Diese drei Salzseifen sind von Dezember bis Februar entstanden. Ich habe mit Babassuöl, Kokosfett, Lanolin, Zucker und Rizinusöl experimentiert, und die Ergebnisse gefallen mir alle gut! Endlich schäumende Salzseife dank Lanolin!
Die Seifen im Einzelnen von vorne nach hinten:
Die blaue „Pfeffer und Salz“ mit Indigo gefärbt und beduftet mit einer ÄÖ-Mischung unter anderem mit Zedernholz, Eukalyptus und schwarzem Pfeffer.
Die rosafarbene ist mit Tonerde gefärbt und riecht nach Osmanthus.
Die beige-braune ist auch mit Tonerde gefärbt, eigentlich gelb-orange, aber die Parfümöle waren stärker. Die Duftmischung war ein Zufallsprodukt, aber absolut gelungen wie ich finde und gehört nun zu meinen Lieblingsdüften! Aber ob ich den Duft je wieder so hinbekommen werde? Ich habe zwar alles aufgeschrieben, aber das ein oder andere PÖ ist mir in der Zwischenzeit schon ausgegangen …

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Knopf am Kopf ;-)

Mit dem Nähen kam bei mir auch unweigerlich das Interesse und die Begeisterung für schöne Knöpfe. Da gibt es ja mitunter richtige kleine Kunstwerke!
Die kleinen, unregelmäßigen, alten Perlmuttknöpfe haben mir so gut gefallen, dass ich sie irgendwie „sichtbar“ tragen wollte. Ich nahm also langweilige Haarklammern, 3 kleine Knöpfe, passendes Nähgarn und wenige Minuten Zeit und fertig war mein neuer Haarschmuck.
Das Fotografieren der Klämmerchen hat länger gedauert als das Basteln selbst – ehrlich!

Die Farben der Natur – Teil 1

Links oben: Kaffeeseife. Sehr starker Kaffee als Laugenflüssigkeit. Wird durch eine Gelphase schön braun. Nicht gegelte Seifen Kaffeeseifen bleiben meist recht hell.

Rechts oben: 54% grünes Avocadoöl. Rohseide macht das grün etwas dunkler, kräftiger.

Links unten: Salzseife mit rosafarbener und wenig roter Tonerde.

Rechts unten: Seife mit roter Tonerde.

Seifenplattentechnik

Beim vierten Saar-Lor-Lux Seifensiedertreffen, das im letzten Oktober mit Verstärkung und Unterstützung aus Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg stattfand hat Moni uns in die Kunst der Seifenplattentechnik unterwiesen. Nachdem ich nun theoretisch und aus eigener Anschauung wusste, wie sowas funktioniert habe ich es im Dezember selbst ausprobiert, und siehe da:
Kein Meisterwerk, aber ganz ansehnlich: Meine Aprikosenkringelseife!

Mandelblüten