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Wieder da.

Ich bin noch da und ich bin auch noch kreativ! Im letzten Jahr bin ich was das Bloggen angeht etwas aus dem Tritt gekommen. Nachdem es zunächst zeitliche und technische Hindernisse waren habe ich irgendwann einfach nicht mehr den richtigen Einstieg gefunden. Aber vielleicht heute?
Vom letzten August ist mein letzter Eintrag hier. Die vielen Seifen, die ich im Juli und August gesiedet habe blieben unveröffentlicht und genauso einige andere Ergebnisse kreativen Schaffens.
Als ich im Herbst mal wieder etwas für mich ganz neues ausprobierte dachte ich erstmals wieder an einen Blogeintrag. Und ein Bericht zu meinem ersten (bisher aber auch einzigen) Glasperlendrehkurs wäre doch wirklich mal einen Eintrag wert gewesen! Aber wie ihr seht habe ich es doch nicht geschafft einen zu schreiben. So widme ich meinen Wiedereinstiegseintrag etwas weniger spektakulärem, nämlich dem Nähen. In der letzten Woche habe ich anlässlich eines Geburtstagsgeschenkes und eines bevorstehenden Tauschs mit Julie wieder mal die Nähmaschine bemüht. Nebenbei habe ich mich durch das Netz inspirieren lassen und folgendes kleine Tutorial gefunden:
„Gathered round Basket“ von A Spoonful of Sugar
Oft genug werden solche Entdeckungen „nur“ zu Lesezeichen im Browser, aber diesmal hab ich es gleich umgesetzt.

Sehr einfach und schnell genäht, praktisch und dekorativ. vielleicht gibt es eine Fortsetzung davon?

Dass es eine Fortsetzung in diesem Blog geben wird habe ich mir jedenfalls fest vorgenommen.

Wieder entdeckt: Badebomben

Nach langer Zeit habe ich im Herbst wieder mal Badebomben gemacht. Die waren verschenkt und vertauscht ehe ich ihnen mit meiner Kamera zu nahe kommen konnte. Kurz vor Weihnachten entstanden in Koproduktion mit meiner Schwester ein paar neue Sorten. Die hätten ihren Weg in die Wanne wieder unfotografiert angetreten, wenn sich mein Mann nicht breit schlagen lassen bereit erklärt hätte zu fotografieren. Ich hatte zugegebenermaßen nicht die Geduld schöne Fotos bei winterlicher Dunkelheit zu schießen.
Nach der Fotosession habe ich sie noch schick in Zellglas verpackt, mit passenden Inhaltsstoff-Aufklebern versehen und dann unter den Baum gelegt.
Das ein oder andere Bömbchen ist sogar noch übrig, zum verbaden und vielleicht noch zum vertauschen, mal schauen.

Quadratisch, praktisch, Plumeria und Ananas:

Rund und so schön in die Jahreszeit passend: Sprudelnde Schneeflocken.

Aus dem Häuschen

Darf ich vorstellen: Ein Langzeitprojekt!
Schon vor mehr als einem Jahr – wahrscheinlich sind es eher zwei Jahre – habe ich aus roter Wolle das Dach gestrickt und dann in der Waschmaschine gefilzt. Endlich hat das Häuschen nun auch den „Unterbau“ bekommen. Normalerweise baut man ja andersrum hab ich mir sagen lassen, aber es ist doch noch gut ausgegangen! Das Häuschen steht!

Es hat eine Tür, insgesamt 9 Fenster und hübsche rosa-geblümte Vorhänge. Das Dach ist knallrot, einen Schornstein gibt es nicht 😉 denn es ist ein Passivhaus bzw. eher noch so etwas wie ein Plusenergiehaus, denn es ist ein weich gefüttertes Kuschelhaus, das sogar noch Wärme abgibt 😉
Das Häuschen ist nicht ganz rechtwinklig und ein bisschen krumm und schief, wie es sich für ein ordentliches Hexenhäuschen gehört.

Gerade ist es unterwegs zu seiner zukünftigen Eigenheimbesitzerin und ich hoffe, sie wird – zumindest ein bisschen – aus dem Häuschen sein, wenn es ankommt.

Meine Inspirationen zum Hausbau war vor allem Bella Dia, aber in letzter Zeit habe ich auch ganz wunderschöne, aber ganz andere Häuser bei Patchlisel gesehen. Klickt mal rein, vielleicht werdet ihr auch zu Häuslebauern 😉

Klatschmohn

… ist eine meiner Lieblingsblumen. Ich finde die „zerknitterten“ Blätter und die leuchtende Farbe so faszinierend:

Tauschen

Ich habe auch wieder getauscht, ganz viel, ich bin nur leider noch nicht dazu gekommen darüber zu berichten. Auch wenn das jetzt keine chronologische Abhandlung wird und ich vielelicht auch den ein oder andern Tausch ganz auslasse, da keine Fotos existieren fange ich dennoch einfach mal an:

Von Seabiscuit aus dem Tauschforum habe ich diesen wunderbaren Schal bekommen:

Er ist in Gabelhäkeltechnik gearbeitet und richtig schön kuschelig und voluminös.
Eiine Gegenleistung hat sie noch nicht bekommen, aber sie sagt mir hoffentlich bald, was sie sich wünscht. Für einen anderen Tausch habe ich ihr allerdings schon ein Handytäschchen genäht, das sie auch schon bekommen hat:

Das Cordtäschchen gehört nun Seabiscuit. Die anderen beiden sind noch herrenlos. Es passt ein Päckchen Papiertaschentücher oder ein größeres Handy rein.

Fruchtwucht

So heißt ein absolut leckerer Früchtetee. Und weil diese Seife einfach zum Reinbeißen und mindestens genauso fruchtig-intensiv wie dieser Tee riecht hat sie diesen Namen bekommen.

Verseifte Fette:
43% kaltgepresstes Rapsöl
18% Kokosnußöl
15% Kakaobutter
11% Palmöl
10% Shea Butter
3%Rizinusöl

Dazu allerlei fruchtige PÖs und ÄÖs und fröhlich bunte Farben – voilà:

Streifzug durch Düsseldorf

Nach langer Zeit habe ich mal wieder einen Fotostreifzug gemacht und diesmal noch dazu mit einer neuen Kamera. Nachdem ich nun Jahre lang nur mit Spiegelreflexkameras – analog wie digital – fotografiert habe, haben wir seit neuestem auch eine schnuckelig kleine Digitalkamera die in jede Hand- und Jackentasche passt. Für die meisten sicher nicht neu und spannend – aber für mich! Das ist ein ganz anderes fotografieren und zum Mitnehmen einfach ideal!

Und letzte Woche in Düsseldorf im Medienhafen gab es sogar ein paar Minuten Sonnenschein:

Eine zerstörte Glasscheibe. Gefällt mir besser als die intakte.

Zwischendrin war der Himmel auch mal blau – mit weißen Wölkchen.

Von links nach recht: Rot-Grün-Kontrast. Schienen. Der schaut aber grimmig.

(Größeres Bild? Einmal klicken bitte!)

Bei Seifen Horst gibt es leider keine Seifen mehr. Aber wer will schon Seifen von Horst? Ich habe wieder gesiedet und zeige euch in den nächsten Tagen auch wieder Seifenfotos!

Ein paar Nähneuigkeiten

Ich habe in letzter Zeit wieder häufiger zur Nähmaschine gegriffen. Ja richtig: gegriffen. Denn ich muss die Gute immer aus ihrem Versteck neben dem Schrank hervorholen und zum Nähen auf den Küchentisch stellen. Den Luxus eines eigenen Nähtisches habe ich nicht. Aber das hat auch seine Vorteile: Ich muss meine Nähsachen nach getaner Näharbeit immer wieder ordentlich wegräumen, so kann sich kein Chaos anhäufen!

An dieser Tasche habe ich weitergenäht. Es fehlt nun praktisch nur noch der Henkel, und das Futter muss an den Außenstoff genäht werden. Außerdem muss ich noch einen passenden Verschluß bzw. Knopf suchen oder basteln – je nach dem. Und dann kann ich auch endlich Filzelas Froschanhänger ausführen.
Ein anderes Projekt von dem es (noch) kein Foto gibt ist eine Mäusehängematte, die ich für einen Tausch gegen Rohstoffe fürs Seife Sieden genäht habe. Die Hängematte ist fertig und auch schon unterwegs zur Tauschpartnerin, aber das Foto ist noch „in der Kamera“, sozusagen.

Aber damit das hier kein Eintrag ohne Fotos wird habe ich noch zwei in petto:
Das sind zwei Kissenbezüge die ich für Perlenmond genäht habe, im Tausch gegen diese schöne Filz-Perlen-Kette.

Ich habe jeweils Streifen aus 2 bzw. mehreren Stoffen geschnitten und zusammengenäht, bis ich jeweils zwei Quadrate hatte. Die habe ich wieder auseinandergeschnitten, quer zu den Streifen, und die Hälften vertauscht und wieder zusammengenäht. So sind dann zwei Kissenbezüge mit einem schönen Streifenmuster entstanden.

Und weil’s so schön ist noch ein Kissen, das ich auch schon verschenkt habe:

Rotkariert

Ich nähe immer noch und ich tausche auch noch fleissig. Z.B. diese Tasche hier:

So eine ähnliche habe ich schon vor einiger Zeit fürs Wanderpaket genäht, da blieb sie aber nicht lange drin, denn Siggi hat sie sich gleich rausgeangelt. Diese neue Tasche hat nun wieder den altbekannten dicken „Knopf“ als Verschluß und eine Innentasche. Sie ist gerade auf dem Weg zu Hortensie, die mir dafür Topflappen (ja, genau, die beiden Spiegeleier sind die Topflappen) und Dekoherzen gefilzt hat – Danke Dir!

Kleinigkeiten, die Freude machen

… beim Nähen und beim Verschenken. Das sind diese Untersetzer für Gläser und Tassen.

Ich könnte Stunden damit verbringen verschiedene bunte, gemusterte und einfarbige Stoffe miteinander zu kombinieren und diese kleinen Dinger zu nähen. Meine Stoffquellen für diese Nähereien sind dabei meistens Tischdecken und Bettwäsche vom Flohmarkt, ausrangierte Hemden und Blusen oder schöne bunte karierte Geschirrtücher. So wie bei diesem roten Set mit großem Untersetzer z.B. für den Saftkrug oder die Kaffeekanne.