Artikel-Schlagworte: „schweineschmalz“

Ein Hauch von rosa ist noch da.

Aber nur ein Hauch. Den Namen „Rosa Schweinchen“ hat sie sich damit nun nicht verdient. Obwohl der zu den Inhaltsstoffen schon passen würde …

Verseift habe ich Kokosfett, Erdnussöl, Schweineschmalz, Rapsöl, Palmfett und Sesamöl und beduftet diesmal ganz ohne wilde Mischung sondern einfach nur mit einem Parfümöl, das so ähnlich wie die weltbekannte Creme in der blauen Dose riecht.

Neben dieser Trayform konnte ich noch ein paar Einzelformen füllen bevor der Seifenleim zu dick wurde. Ich wusste ja, dass das Parfümöl nicht einfach zu handhaben ist, so habe ich gleich viel Wasser dazugegeben und den Leim ganz ordentlich in die Formen bekommen, nur ein paar kleine Luftbläschen sind zu sehen.

Ich hatte das große Vergnügen neue Silikonformen für den Shop zu testen. Leider auch hier wieder einige Luftbläschen. Aber die Form ist soooo schön, da machen mir auch die wenigen kleinen Löcher nichts aus.

Und nicht nur die Motive, auch das Ausformen ist einfach ein Traum, auch bei extrem weichen Seifen die in anderen Formen hartnäckig festhängen. Nein, nicht diese hier, die ging mit Einsatz des Gefrierfaches ganz gut raus, aber die hier schon erwähnte erste Seife des Jahres hing hartnäckig fest – trotz einfrieren – nur aus dieser rosigen Herzform ließ sie sich spielend leicht ausformen.

 

So ein schöner Seifenblock und dann das …

Diese Seife war eine doppelte Premiere für mich: Das erste Mal habe ich Schweineschmalz verseift und das erste Mal Sole zum Anrühren der Lauge verwendet.
Der Block direkt nach dem Ausformen: Superglatt, schön fest und die Marmorierung scheint auch gelungen.

Ich freue mich schon aufs Anschneiden und bin gespannt darauf wie die Marmorierung rauskommt, und dann das:

Es stellt sich heraus, dass diese Seife noch eine dritte Premiere für mich bereit hält: Das erste Mal zerbröckelt mir eine Seife dermaßen beim Schneiden. Schuld daran ist mit Sicherheit das viele Salz. Und ich hätte wohl früher schneiden müssen.

Die Stücke die man noch guten Gewissens als Seifenstücke bezeichnen kann sehen recht rustikal aus und sind gezwungenermaßen recht dick, da die dünner geschnittenen Stücke regelrecht auseinandergebröselt sind. Da fällt die Wahl des Namens nicht schwer: Solebrocken wird sie heißen.