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Weiße Pracht …

jetzt im Sommer? Nein, kein Schnee! Ich war weder am Nordpol noch habe ich die Winterfotos rausgekramt!
Ich habe eine ganz andere „weiße Pracht“ fotografiert. Am 31. Mai habe ich eine ganz pure unschnörkelige, unbeduftete, ungefärbte weiße Salzseife gesiedet. So sieht sie aus:

Erstaunlicherweise ist sie tatsächlich richtig weiß geworden. Beim Sieden war ich mir da nicht so sicher, der Seifenleim wurde nämlich beim Rühren plötzlich orange-rot. Nach einer kurzen Schrecksekunde war mir dann auch der Grund klar: Die Lauge habe ich mit wenige Stunden gefrorenem Zuckerwasser angerührt und die Fette nach dem Schmelzen kaum abkühlen lassen. Als dann beides zusammenkam war noch alles ganz normal. Nach kurzem Rühren hat sich dann die Wärme der Fettmischung ausgebreitet und der Zucker in der Lauge ist karamellisiert. Dank einer großen Portion weißem Kokosfett und der dreifachen Fettmenge an feinem Salz ist die Seife doch noch so schön weiß geworden – ganz ohne Farbstoff!
Da Salzseife, wurde sie natürlich in viele Einzelformen gefüllt, unter anderem auch ein paar neue Milky Way Formen und eine kleine weiße Schafherde.
Und dann konnte ich drei Wochen nicht ausformen! Meine Geduld hat das ganz schön strapaziert, aber den Seifen ist es natürlich zu gute gekommen, denn sie kamen quasi schon von selbst raus und haben eine superschöne glatte Oberfläche. Bei einem ersten Test schäumt ein Probestück sogar richtig gut! Und das bei einer Salzseife – wow! Vielleicht sollte ich den Salzseifenleim in Zukunft immer ein bisschen warm werden lassen!

Bienchen und Blümchen Seife

Neue Seifenformen haben nicht nur in meiner Hexenküche Einzug gehalten, sondern sind auch im Seifenformen-Shop erhältlich. Und sie kamen grade rechtzeitig für meine „Bienchen und Blümchen Seife“:

Die Seife besteht aus verseiftem Rapsöl, Kokosfett, Palmfett, Sheabutter, Mandelöl, Traubenkernöl, Kakaobutter und Bienenwachs. Weitere Inhaltsstoffe sind Blütenpollen und Honig. Außerdem ein starker Tee aus verschiedenen Blüten – die Blümchen eben: Holunderblüten, Ringelblumenblüten, Kornblumen, Lavendelblüten, Schlehenblüten und Malvenblüten.

Keinerlei Farben und Duftstoffe! Und trotzdem riecht die Seife sehr intensiv durch den Tee und die Blütenpollen. Und mit der Farbe bin ich auch richtig glücklich: wenn das mal nicht honigfarben ist.

Der Honig stammt aus dem Saarland, den habe ich von einer lieben Neu-Siederin bekommen, der ich im Oktober das Seife Sieden gezeigt habe. Das war schon die dritte Seifenlehrstunde in meiner Küche und es macht immer wieder Spaß bei einer „ersten Seife“ dabeizusein!

Vollmilch-Nuss

Grade mal 24 Stunden alt ist meine neueste Seife:

Verseifte Fette: Kakaobutter, Palmfett, Kokosfett, Walnußöl (ziemlich viel), Macadamianußöl (dito) und Bienenwachs. Dann noch Ziegenmilch und sehr fein gemahlene Walnüße. Sonst nichts.
Die Seife in der Blockform ist recht warm geworden. Sie riecht noch ein wenig eigenartig, wie frische Ziegenmilchseifen halt, aber schon sehr deutlich nussig!
Ansonsten ist sie unbeduftet, was ich ja recht selten mache, aber hier musste es einfach so sein. Demnächst wird noch eine unbeduftete Bienenseife folgen, die dann hoffentlich auch richtig gut riechen wird.