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Flohmarktfreude in weiß

Bei bestem Flohmarktwetter an diesem Wochenende habe ich ein paar weiße Schönheiten gefunden. Zugegeben, als ich sie entdeckte waren sie nicht unbedingt alle wirklich weiß, sondern zum Teil eher grau, aber (darum?) auch echt günstig, und wozu gibt es schließlich Spülmaschinen?!

Ganz viele Tipps, wie man schönen alten Dingen ihren Glanz zurückgeben kann hat Merle in ihrem Blog gesammelt: http://troedelhaus.blogspot.de/p/alles-sauber.html

 

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Ein Hauch von rosa ist noch da.

Aber nur ein Hauch. Den Namen „Rosa Schweinchen“ hat sie sich damit nun nicht verdient. Obwohl der zu den Inhaltsstoffen schon passen würde …

Verseift habe ich Kokosfett, Erdnussöl, Schweineschmalz, Rapsöl, Palmfett und Sesamöl und beduftet diesmal ganz ohne wilde Mischung sondern einfach nur mit einem Parfümöl, das so ähnlich wie die weltbekannte Creme in der blauen Dose riecht.

Neben dieser Trayform konnte ich noch ein paar Einzelformen füllen bevor der Seifenleim zu dick wurde. Ich wusste ja, dass das Parfümöl nicht einfach zu handhaben ist, so habe ich gleich viel Wasser dazugegeben und den Leim ganz ordentlich in die Formen bekommen, nur ein paar kleine Luftbläschen sind zu sehen.

Ich hatte das große Vergnügen neue Silikonformen für den Shop zu testen. Leider auch hier wieder einige Luftbläschen. Aber die Form ist soooo schön, da machen mir auch die wenigen kleinen Löcher nichts aus.

Und nicht nur die Motive, auch das Ausformen ist einfach ein Traum, auch bei extrem weichen Seifen die in anderen Formen hartnäckig festhängen. Nein, nicht diese hier, die ging mit Einsatz des Gefrierfaches ganz gut raus, aber die hier schon erwähnte erste Seife des Jahres hing hartnäckig fest – trotz einfrieren – nur aus dieser rosigen Herzform ließ sie sich spielend leicht ausformen.

 

Neuigkeiten …

aus der Küche aus den Küchen:

Aus meiner Küche habe ich die Seife verbannt. Natürlich nicht Seife an sich – am Spülbecken muss natürlich immer ein Stück Küchenseife hängen – und natürlich habe ich das Seife Sieden nicht aufgegeben! Aber letzteres findet da nicht mehr statt.
Ich habe mir eine kleine separate Seifenküche eingerichtet, die morgen eingeweiht wird. Für die erste Seife stehen Schweineschmalz, Kokosfett und Sesamöl bereit, dazu kommt dann vermutlich noch ein helles raffiniertes Rapsöl und der Einweihungsseife in schneeweiß oder vielleicht auch zweifarbig steht nichts mehr entgegen.
Nur der Duft fehlt noch … seit ich gestern Nicoles Rosmarinseife entdeckt habe schwebt mir ein puristischer klarer Duft vor. Aber ob ich das schaffen würde nur ein ätherisches Öl zu benutzen, ganz ohne Duftmischerei? Ich werde morgen berichten 😉

Derweil entsteht in meiner Küche der totale farbliche Kontrast zur geplanten Seife aus diesen schwarzen Schönheiten:

Nachgesiedet: Ringelminze die Vierte

Es gibt wenige Seifen, die ich immer wieder siede … eigentlich nur zwei: Kaffeeseife und diese hier: Ringelminze, jetzt schon zum vierten Mal. Je nach verfügbaren fetten und ätherischen Ölen wird sie immer ein wenig anders, aber die Duftrichtung bleibt und das hier ist natürlich unverzichtbar:

Frische Pfefferminze und frische Ringelblumen!
Unschwer zu erkennen, dass ich diese Seife nicht in den letzten Tagen gesiedet habe, nein schon im Oktober ist sie entstanden, da habe ich die Gelegenheit genutzt, die letzten frischen Pflanzen zu ernten, um nicht ohne Ringelminze durch den Winter zu müssen 😉
Traditionell gieße ich die Ringelminze immer in einen Block (zum beweis 😉 siehe auch hier):

Aber dieses Jahr musste es auch noch eine kleine süße Ringelminzeschafherde werden. von dieser Herde habe ich euch das berühmte Gelbkopfschaf 😉 abgelichtet:

Und so riecht die Ringelminze dieses Mal: Diesen Beitrag weiterlesen »

Weiße Pracht …

jetzt im Sommer? Nein, kein Schnee! Ich war weder am Nordpol noch habe ich die Winterfotos rausgekramt!
Ich habe eine ganz andere „weiße Pracht“ fotografiert. Am 31. Mai habe ich eine ganz pure unschnörkelige, unbeduftete, ungefärbte weiße Salzseife gesiedet. So sieht sie aus:

Erstaunlicherweise ist sie tatsächlich richtig weiß geworden. Beim Sieden war ich mir da nicht so sicher, der Seifenleim wurde nämlich beim Rühren plötzlich orange-rot. Nach einer kurzen Schrecksekunde war mir dann auch der Grund klar: Die Lauge habe ich mit wenige Stunden gefrorenem Zuckerwasser angerührt und die Fette nach dem Schmelzen kaum abkühlen lassen. Als dann beides zusammenkam war noch alles ganz normal. Nach kurzem Rühren hat sich dann die Wärme der Fettmischung ausgebreitet und der Zucker in der Lauge ist karamellisiert. Dank einer großen Portion weißem Kokosfett und der dreifachen Fettmenge an feinem Salz ist die Seife doch noch so schön weiß geworden – ganz ohne Farbstoff!
Da Salzseife, wurde sie natürlich in viele Einzelformen gefüllt, unter anderem auch ein paar neue Milky Way Formen und eine kleine weiße Schafherde.
Und dann konnte ich drei Wochen nicht ausformen! Meine Geduld hat das ganz schön strapaziert, aber den Seifen ist es natürlich zu gute gekommen, denn sie kamen quasi schon von selbst raus und haben eine superschöne glatte Oberfläche. Bei einem ersten Test schäumt ein Probestück sogar richtig gut! Und das bei einer Salzseife – wow! Vielleicht sollte ich den Salzseifenleim in Zukunft immer ein bisschen warm werden lassen!

So ein schöner Seifenblock und dann das …

Diese Seife war eine doppelte Premiere für mich: Das erste Mal habe ich Schweineschmalz verseift und das erste Mal Sole zum Anrühren der Lauge verwendet.
Der Block direkt nach dem Ausformen: Superglatt, schön fest und die Marmorierung scheint auch gelungen.

Ich freue mich schon aufs Anschneiden und bin gespannt darauf wie die Marmorierung rauskommt, und dann das:

Es stellt sich heraus, dass diese Seife noch eine dritte Premiere für mich bereit hält: Das erste Mal zerbröckelt mir eine Seife dermaßen beim Schneiden. Schuld daran ist mit Sicherheit das viele Salz. Und ich hätte wohl früher schneiden müssen.

Die Stücke die man noch guten Gewissens als Seifenstücke bezeichnen kann sehen recht rustikal aus und sind gezwungenermaßen recht dick, da die dünner geschnittenen Stücke regelrecht auseinandergebröselt sind. Da fällt die Wahl des Namens nicht schwer: Solebrocken wird sie heißen.

Meine Neueste: Tautropfen

Da ist sie:

Beduftet mit Morning Dew. Ein sehr schöner Seifenduft, blumig, leicht und frisch.
Ich habe zwar nur helle Fette ausgewählt, aber diese Seife sollte richtig weiß werden, und ich wollte diesmal ganz auf Nummer sicher gehen. Deshalb habe ich mit Titandixod gefärbt.
Die Punkte sind Reste meiner letzten Seifen, die ich zu kleinen Kugeln geformt habe. Dass in einem Stück nur grüne sind und in dem anderen keine grünen ist reiner Zufall, es gibt sicher noch einige gemischte stücke – habe noch nicht alles aufgeschnitten.
Leider sind ein paar kleine Luftbläschen drin, das trübt mein Seifenglück ein bisschen. Aber eigentlich finde ich sie richtig gelungen.

Einen kleinen Blick riskieren?

Auf meine neueste Seife?
Voilà, das ist sie:

Vorgestern habe ich sie gesiedet, und jetzt ist sie immer noch in der Form. Und ich hab die Ruhe weg 🙂 das wäre mir in meiner Anfangssiedezeit auch nicht passiert. Aber beim Sieden lernt man wirklich Geduld (gezwungenermaßen).

Von außen sieht die Seife noch recht unspektakulär aus, aber das Innenleben ist nicht so einfarbig 🙂 aber mehr verrate ich nicht. Nach dem Aufschneiden gibts Fotos!

Superweiche Seife mag ich ja gar nicht

und trotzdem ist es passiert.
So eine weiche Seife habe ich wirklich schon lange nicht mehr fabriziert … seit der 1Öl-Traubenkernölseife oder so. Aber das Rezept an sich ist traumhaft, wenn man sich ein bisschen bei der Zugabe der Ziegenmilch zügelt:
48% Sesamöl
je 22% Kokos- und Palmöl
8% Sojaöl
Und der Vorteil an Seife, die nicht andicken will liegt klar und deutlich am größeren Zeitfenster fürs Marmorieren:

Duftmischung:
27g ÄÖ Lavendel
18g ÄÖ Fenchel
11g ä. Hoöl
4g ÄÖ Zitrone
2g Benzoeextrakt
36 Tropfen ÄÖ Patchouli

Der Duft muss sich noch ein wenig entwickeln, aber ich glaube, der wird klasse!

Tasche in schwarz-weiß

Gestern bei dem schönen Frühlingswetter habe ich auch mein neuestes Nähprojekt fotografiert: Eine Handtasche ganz in schwarz und weiß. Es ist schon die zweite dieser Art, die ich mir genäht habe. Sie ist etwas kleiner als die erste (eine beige Cordtasche) und hat jetzt eine ideale Handtaschengröße für die Gelegenheiten wenn man nicht viel mitnehmen mag bzw. muss. Aber es geht schon auch ein A5 Kalender rein.

Innen habe ich ihr zur besseren Übersicht noch kleine Seitentaschen verpasst. Und da das Außenmaterial der Tasche mal ein Blazer war hat sie unter dem Überschlag vorne ganz ohne großen Nähaufwand nochmal eine kleine Tasche. Gefüttert ist sie mit einem leichten Baumwollstoff der aus der Stoffkiste meiner Oma stammt.
Ein kleines Recycling-Täschchen durch und durch! Ok, das Nähgarn ist natürlich neu 😉